Anlässlich der virtuellen Hauptversammlung des Online-Händlers Zalando am 24. Mai 2023 stellte Dr. Gisela Burckhardt, Zalando-Aktieninhaberin und Vorstandsvorsitzende von FEMNET e.V., kritische Fragen. Konkrete Antworten darauf blieben jedoch weitestgehend aus.
Ganz ohne Excel-Kenntnisse können Beschaffer*innen mithilfe eines neuen Online-Tools künftig interaktive Nachweisfragebögen für bietende Unternehmen erstellen, um die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien abzufragen. Der Nachweisfragebogen-Generator ist ab Sommer 2023 kostenfrei nutzbar im neuen Login-Bereich „Mein Kompass“ beim Kompass Nachhaltigkeit der SKEW.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit veröffentlichte im März 2023 sein Strategiepapier „Feministische Entwicklungspolitik – Für eine gerechte und starke Gesellschaft weltweit.“, nachdem es Anfang 2022 bereits Leitlinien zum Thema vorgestellt hatte. Diese hatte FEMNET kritisch kommentiert. Das neue Strategiepapier liefert nun weitere Aspekte, die zur Bekämpfung der Geschlechterungleichheit beitragen sollen. Können damit die Arbeitsbedingungen der Arbeiter*innen der Bekleidungsindustrie verbessert werden?
Was hat sich seit dem Einsturz des Rana Plaza Gebäudes vor 10 Jahren verändert? – Gemeinsam mit den Studierenden der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) Bonn und der ALANUS Hochschule (HS) ist FEMNET dieser Frage an zwei Filmabenden mit anschließenden Diskussionsrunden nachgegangen.
Technische Lösungen zur Rückverfolgung textiler Produkte könnten ein wichtiges Werkzeug sein, um geprüfte Informationen zur Nachhaltigkeit in Lieferketten, Produkten und Unternehmen zusammenzuführen. Im Rahmen einer Studie hat FEMNET untersucht, wie sie in der Nachweisführung der öffentlichen Vergabe Anwendung finden könnten – und wo derzeit noch Grenzen liegen.
Fast Fashion isn‘t free. Someone, somewhere is paying. (Lucy Siegle)
Unter diesem Motto fand am 22. April 2023 ein Tagesworkshop für die Konfirmand*innen der Evangelischen Kirchengemeinde Bonn-Beuel statt. Selbstkritische Reflexionen zum Fast Fashion Konsum und kreative Lösungsideen sind Ergebnisse dieses Tages.
Die Fashion Revolution Week oder #RememberingRanaPlaza, wie die Betroffenen in Bangladesch das Erinnern an den Einsturz des Fabrikgebäudes am 24. April 2013 nennen, zeigt auch zehn Jahre nach dem Unglück, dass trotz vieler Fortschritte von einer Revolution in der Textilbranche (noch) nicht die Rede sein kann. Das hat unterschiedliche Gründe.
fashion interACTION hat seinen Fokus verändert: wir verabschieden uns von der intensiven Netzwerkarbeit und konzentrieren uns auf spannende Formate der Wissensvermittlung. Ob Expert*inneninput, Skillshare oder Berufsperspektiven – seid dabei, wenn wir mit Fachleuten Themen rund um Mode und Menschrechte beleuchten und diskutieren.
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Der enge Kontakt und regelmäßige Austausch mit unseren Partner*innen und mit Näher*innen vor Ort bildet die Grundlage unseres Engagements für Rechtestärkung, Sorgfaltspflicht und faire Einkaufspraktiken im globalen Süden.