Sauberes Wasser verändert Leben. Dank der Unterstützung vieler Spender*innen konnte unser Brunnenprojekt in Bangladesch umgesetzt werden. Heute profitieren 10.000 Menschen von einem sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser.
FEMNET hat das gemeinsame Statement „Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen“ unterzeichnet. Gemeinsam mit mehr als 150 Organisationen, Unternehmen, Verbänden und Wissenschaftler*innen appellieren wir an die Bundesregierung und die europäischen Institutionen, den Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Demokratie nicht zugunsten eines vermeintlichen Bürokratieabbaus zu schwächen.
In der gestrigen Sitzung des Koalitionsausschusses haben die Parteispitzen von CDU/CSU und SPD beschlossen, den Anwendungsbereich des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) im Rahmen der CSDDD-Umsetzung massiv einschränken zu wollen - ein potentiell rechtswidriger Schritt mit weitreichenden Folgen für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt.
Am 21. Juni 2026 fand die Referent*innenschulung „Futures Literacy für die Modeindustrie“ zum neuen Bildungsprojekt „Stoff für morgen“ statt. Insgesamt 14 Teilnehmende erhielten eine Einführung in das Konzept der Futures Literacy und lernten Methoden kennen, mit denen sie Schüler*innen dabei unterstützen können, Zukunft aktiv zu gestalten.
Welche Wirkung haben soziale und ökologische Zertifizierungen und Standards tatsächlich auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Textilarbeiter*innen? Dieser Frage geht eine neue Studie des Bangladesh Institute for Labour Studies (BILS) nach. FEMNET hat die Ergebnisse zusammen mit weiteren Erkenntnissen aus dem laufenden Projektvorhaben in einer ergänzenden Analyse eingeordnet.
Mit Paradigm Shift hat FEMNET eine neue Partnerorganisation für die Umsetzung des Projekts zu Gendergerechtem Gesundheitsschutz in Indien gewonnen. Die Organisation setzt sich für Menschen- und Arbeitsrechte ein und bringt langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Arbeiter*innen, Unternehmen und politischen Akteru*innen mit.
Wie können junge Menschen die globalen Zusammenhänge der Modeindustrie verstehen und welche Rolle spielt dabei ihr eigener Konsum? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des Franken-Gymnasiums Zülpich im Rahmen eines Workshops von FEMNET.
Der Jahresbericht 2025 blickt auf ein turbulentes Jahr zurück, das von globalen Umbrüchen und politischen Gegenwinden gezeichnet war – von drastischen Kürzungen der Entwicklungshilfe über die besorgniserregende Aufweichung der Lieferkettengesetze in Deutschland und der EU bis hin zur zunehmenden Unterdrückung von Gewerkschaften in Produktionsländern wie Indien, Myanmar und Bangladesch. Doch anstatt vor diesen Widerständen zu kapitulieren, zeigt der Bericht FEMNETs Engagement: Mit kraftvollen Protesten, wie der Übergabe von 210.000 Unterschriften vor dem Bundeskanzleramt, hat FEMNET klar Haltung bezogen und bewiesen, dass der Einsatz gegen Ausbeutung und zivilgesellschaftliche Einschränkungen gerade in Krisenzeiten lauter denn je sein muss.
Der Pride Month im Juni erinnert daran, dass Vielfalt, Gleichberechtigung und Menschenwürde keine Selbstverständlichkeiten sind. Gerade in Zeiten zunehmender rechter und queerfeindlicher Tendenzen ist es wichtig, Haltung zu zeigen: für eine offene Gesellschaft, in der sich alle Menschen sicher, gesehen und zugehörig fühlen. FEMNET solidarisiert sich mit diesem Zielen und unterstützen die Sichtbarkeit.
Angesichts schwächerer Konsumausgaben und wirtschaftlicher Unsicherheiten hat Hugo Boss seine Strategie angepasst. CEO Daniel Grieder betont den Fokus auf Markenstärkung im Jahr 2026. Nicht gestärkt werden hingegen die Arbeiter*innen in der Lieferkette. Hugo Boss verlässt das wichtige Gebäudeschutzabkommen in Pakistan, in der eigenen Fabrik in der Türkei werden Gewerkschafter*innen entlassen. FEMNET, der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen und die Kampagne für Saubere Kleidung erwarten konkrete Antworten auf der morgigen Aktionärsversammlung.
Am 24. April jährt sich der Einsturz von Rana Plaza – ein Gebäude in Bangladesch, das 2013 einstürzte und über 1.100 Textilarbeitenden das Leben kostete. Seitdem ist es ein Datum, das die globale Modeindustrie bis heute prägt.
Jugendhäuser beschaffen regelmäßig und in großen Mengen Textilien wie Bettwäsche, T-Shirts, Arbeitskleidung und mehr. Konventionelle Textilien werden jedoch weltweit unter problematischen Bedingungen hergestellt, darum lohnt sich ein Blick auf die längst schon breite Auswahl an nachhaltig produzierten Alternativen. Das neue FEMNET-Factsheet will Jugendhäusern Mut machen für den Einstieg: Nutzen Sie Ihre Beschaffung als Hebel für globale Gerechtigkeit und den Schutz natürlicher Ressourcen.