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Die sechste Ausgabe unseres G*OSH-Newsletters ist da!

Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht ein Thema, das durch die Klimakrise zunehmend an Bedeutung gewinnt: Hitzestress am Arbeitsplatz!

Die neue Ausgabe beleuchtet die geschlechtsspezifischen Dimensionen von Hitzestress und richtet den Blick auf die Erfahrungen von Arbeiter*innen in Indien und Indonesien. Es kommen Beschäftigte und Gewerkschaften zu Wort. Außerdem gibt es Neuigkeiten von den Projektpartnerinnen TURC, Paradigm Shift, SÜDWIND und FEMNET.

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© FEMNET

Die Europäische Kommission hat diesen Sommer Unternehmen undWissenschaftler*innen, NGOs, Gewerkschaften und Bürger*innen zur Umsetzung der europäischen Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) befragt. FEMNET hat sich an der Konsultation beteiligt. Insgesamt wurden über 500 beantwortete Fragebögen eingereicht. Im Mittelpunkt der Konsultation stand dabei vor allem die Frage, wie die Richtlinie möglichst kosteneffizient umgesetzt werden kann. Entscheidend sollte jedoch sein, welche Werkzeuge am wirksamsten sind, um Menschenrechte zu wahren und Umwelt und Klima zu schützen.

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© Initiative Lieferkettengesetz

Eine Investigativrecherche des ZDF hat offengelegt, wie das Wirtschaftsministerium unter Katherina Reiche das ihr unterstellte Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) systematisch daran hindert, seinem gesetzlichen Auftrag der Durchsetzung und Kontrolle des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) nachzukommen. Insider*innen berichten von „Druck von oben“, Verfahren schnell abzuschließen, Gesetzesverstöße nicht zu ahnden und neuen Beschwerden gar nicht erst nachzugehen.

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© KI-generiert mit Perplexity

Wieviel menschliche Arbeit steckt eigentlich hinter KI-Tools wie Chatbots, Bildgeneratoren, automatischen Inhaltsfiltern in sozialen Medien, Suchsysteme, Gesichtserkennung oder Übersetzung? Meist bleibt diese Arbeit unsichtbar, wenig machen wir uns darüber bisher Gedanken. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber Schätzungen gehen weltweit von etwa 154 bis 435 Millionen Data Workers aus.

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Ki-generiert mit ChatGPT

FEMNET hat das gemeinsame Statement „Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen“ unterzeichnet. Gemeinsam mit mehr als 150 Organisationen, Unternehmen, Verbänden und Wissenschaftler*innen appellieren wir an die Bundesregierung und die europäischen Institutionen, den Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Demokratie nicht zugunsten eines vermeintlichen Bürokratieabbaus zu schwächen.

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In der gestrigen Sitzung des Koalitionsausschusses haben die Parteispitzen von CDU/CSU und SPD beschlossen, den Anwendungsbereich des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) im Rahmen der CSDDD-Umsetzung massiv einschränken zu wollen - ein potentiell rechtswidriger Schritt mit weitreichenden Folgen für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt.

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© FEMNET

Am 21. Juni 2026 fand die Referent*innenschulung „Futures Literacy für die Modeindustrie“ zum neuen Bildungsprojekt „Stoff für morgen“ statt. Insgesamt 14 Teilnehmende erhielten eine Einführung in das Konzept der Futures Literacy und lernten Methoden kennen, mit denen sie Schüler*innen dabei unterstützen können, Zukunft aktiv zu gestalten.

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© FEMNET

Welche Wirkung haben soziale und ökologische Zertifizierungen und Standards tatsächlich auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Textilarbeiter*innen? Dieser Frage geht eine neue Studie des Bangladesh Institute for Labour Studies (BILS) nach. FEMNET hat die Ergebnisse zusammen mit weiteren Erkenntnissen aus dem laufenden Projektvorhaben in einer ergänzenden Analyse eingeordnet.

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Mit Paradigm Shift hat FEMNET eine neue Partnerorganisation für die Umsetzung des Projekts zu Gendergerechtem Gesundheitsschutz in Indien gewonnen. Die Organisation setzt sich für Menschen- und Arbeitsrechte ein und bringt langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Arbeiter*innen, Unternehmen und politischen Akteru*innen mit.

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Der Jahresbericht 2025 blickt auf ein turbulentes Jahr zurück, das von globalen Umbrüchen und politischen Gegenwinden gezeichnet war – von drastischen Kürzungen der Entwicklungshilfe über die besorgniserregende Aufweichung der Lieferkettengesetze in Deutschland und der EU bis hin zur zunehmenden Unterdrückung von Gewerkschaften in Produktionsländern wie Indien, Myanmar und Bangladesch. Doch anstatt vor diesen Widerständen zu kapitulieren, zeigt der Bericht FEMNETs Engagement: Mit kraftvollen Protesten, wie der Übergabe von 210.000 Unterschriften vor dem Bundeskanzleramt, hat FEMNET klar Haltung bezogen und bewiesen, dass der Einsatz gegen Ausbeutung und zivilgesellschaftliche Einschränkungen gerade in Krisenzeiten lauter denn je sein muss.

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