Nachrichten zu unserer Arbeit -

© FEMNET

Die Europäische Kommission hat diesen Sommer Unternehmen undWissenschaftler*innen, NGOs, Gewerkschaften und Bürger*innen zur Umsetzung der europäischen Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) befragt. FEMNET hat sich an der Konsultation beteiligt. Insgesamt wurden über 500 beantwortete Fragebögen eingereicht. Im Mittelpunkt der Konsultation stand dabei vor allem die Frage, wie die Richtlinie möglichst kosteneffizient umgesetzt werden kann. Entscheidend sollte jedoch sein, welche Werkzeuge am wirksamsten sind, um Menschenrechte zu wahren und Umwelt und Klima zu schützen.

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© FEMNET

Welche Wirkung haben soziale und ökologische Zertifizierungen und Standards tatsächlich auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Textilarbeiter*innen? Dieser Frage geht eine neue Studie des Bangladesh Institute for Labour Studies (BILS) nach. FEMNET hat die Ergebnisse zusammen mit weiteren Erkenntnissen aus dem laufenden Projektvorhaben in einer ergänzenden Analyse eingeordnet.

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© Martje Theuws

Die Kampagne für Saubere Kleidung, hat eine aktuelle Stellungnahme zu einem Eckpunktepapier für einen Gesetzentwurf zur erweiterten Herstellerverantwortung  veröffentlicht, der Fast-Fashion-Hersteller an den Entsorgungs- und Recyclingkosten beteiligen soll. Ein Textilgesetz muss Ausbeutung und Umweltzerstörung durch die Textilindustrie stoppen!

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© FEMNET

Wie kann die Einbeziehung von Arbeiter*innen in der Textilindustrie von einer theoretischen Pflichtübung zu einer wirksamen, systemischen Praxis werden? Die neue Studie von FEMNET zeigt anhand diverser Praxisbeispiele wie dem Dindigul-Abkommen, wie Unternehmen von symbolischer Konsultation zu wirksamer Mitbestimmung gelangen.

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© FEMNET | Dr. Gisela Burckhardt

Mit dem europäischen Lieferkettengesetz sollten verbindliche menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für Unternehmen entlang globaler Lieferketten auf EU-Ebene verankert werden. Nach massivem Lobbydruck wurde die Richtlinie Ende 2025 jedoch deutlich abgeschwächt. Der Überblick zeigt, welche zentralen Elemente erhalten bleiben, welche Wirkung das deutsche Lieferkettengesetz bislang entfaltet hat – und worauf es bei der Umsetzung der CSDDD in nationales Recht nun ankommt. 

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© Initiative Lieferkettengesetz

Mit der heutigen Abstimmung über den Kompromisstext der Trilogverhandlungen hat das EU-Parlament das Omnibus-I-Paket angenommen – und damit eine massive Abschwächung der EU-Lieferkettenrichtlinie beschlossen.

Die Initiative Lieferkettengesetz kritisiert diesen Beschluss aufs Schärfste. Mit dem heute im Parlament angenommen Gesetzespaket wird das EU-Lieferkettengesetz, ein Meilenstein zum Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima, in wesentlichen Elementen entkernt, bevor es überhaupt in einem einzigen EU-Mitgliedsland umgesetzt werden konnte.

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Unsere Partnerorganisationen HEJSupport und ESDO haben eine neue Studie zur Chemikalienverschmutzung in Gemeinden rund um Textilfabriken in Bangladesch veröffentlicht. Im Rahmen eines Community-Based Monitoring wurden Boden-, Wasser-, Abwasser- und Haarproben analysiert. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Belastung durch langlebige und gesundheitsschädliche Chemikalien sowie Schwermetalle.

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© Initiative Lieferkettengesetz

Heute wurden die Trilogverhandlungen zum Omnibus-I-Paket abgeschlossen. Vertreter*innen des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des EU-Rats haben einen finalen Kompromisstext verhandelt, der eine massive Abschwächung von Kernelementen der EU-Lieferkettenrichtlinie vorsieht.

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© BLAST

Bangladesch ist einer der wichtigsten Produktionsstandorte der globalen Modeindustrie – und zugleich ein Ort, an dem Millionen Arbeiter*innen täglich um faire Bedingungen kämpfen müssen. Unser Partner BLAST (Bangladesh Legal Aid and Services Trust) hat eine App entwickelt, die Textilarbeiter*innen einen einfachen Zugang zu Informationen, Beratung und Rechtshilfe ermöglicht.

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