Nachrichten zu unserer Arbeit -

Mit Paradigm Shift hat FEMNET eine neue Partnerorganisation für die Umsetzung des Projekts zu Gendergerechtem Gesundheitsschutz in Indien gewonnen. Die Organisation setzt sich für Menschen- und Arbeitsrechte ein und bringt langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Arbeiter*innen, Unternehmen und politischen Akteru*innen mit.

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Der Jahresbericht 2025 blickt auf ein turbulentes Jahr zurück, das von globalen Umbrüchen und politischen Gegenwinden gezeichnet war – von drastischen Kürzungen der Entwicklungshilfe über die besorgniserregende Aufweichung der Lieferkettengesetze in Deutschland und der EU bis hin zur zunehmenden Unterdrückung von Gewerkschaften in Produktionsländern wie Indien, Myanmar und Bangladesch. Doch anstatt vor diesen Widerständen zu kapitulieren, zeigt der Bericht FEMNETs Engagement: Mit kraftvollen Protesten, wie der Übergabe von 210.000 Unterschriften vor dem Bundeskanzleramt, hat FEMNET klar Haltung bezogen und bewiesen, dass der Einsatz gegen Ausbeutung und zivilgesellschaftliche Einschränkungen gerade in Krisenzeiten lauter denn je sein muss.

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Der Pride Month im Juni erinnert daran, dass Vielfalt, Gleichberechtigung und Menschenwürde keine Selbstverständlichkeiten sind. Gerade in Zeiten zunehmender rechter und queerfeindlicher Tendenzen ist es wichtig, Haltung zu zeigen: für eine offene Gesellschaft, in der sich alle Menschen sicher, gesehen und zugehörig fühlen. FEMNET solidarisiert sich mit diesem Zielen und unterstützen die Sichtbarkeit.

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Jugendhäuser beschaffen regelmäßig und in großen Mengen Textilien wie Bettwäsche, T-Shirts, Arbeitskleidung und mehr. Konventionelle Textilien werden jedoch weltweit unter problematischen Bedingungen hergestellt, darum lohnt sich ein Blick auf die längst schon breite Auswahl an nachhaltig produzierten Alternativen. Das neue FEMNET-Factsheet will Jugendhäusern Mut machen für den Einstieg: Nutzen Sie Ihre Beschaffung als Hebel für globale Gerechtigkeit und den Schutz natürlicher Ressourcen.

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Zusammen mit 200+ Verbündeten tragen wir das Just Fashion Manifest mit. Wir teilen die Vision eines gerechten Modesystems, das Menschen über Profite stellt.

Mode kann niemals nachhaltig sein, wenn die Menschen, die unsere Kleidung herstellen, unterbezahlt, überarbeitet und ungeschützt sind. Mode kann niemals gerecht sein, wenn Verschmutzung und Müll die Norm sind. Soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit sind zwei Seiten derselben Medaille. Im Just Fashion Manifest werden Prinzipien für ein gerechtes Modesystem formuliert. Angestoßen wurde das Manifest durch das globale Netzwerk "Clean Clothes Campaign". Die endgültige Fassung wurde am 1. Mai 2026 weltweit veröffentlicht und berücksichtigt Hunderte von Beiträgen, Kommentaren und Standpunkten, u.a. von Beschäftigtenvertretungen der Industrie weltweit.

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Soziale und ökologische Kriterien im Textileinkauf sind ein zentraler Hebel für eine nachhaltige Transformation. Das Projekt „Fair Wear Works“ hat gezeigt, wie Akteur*innen aus Gesundheitswesen, Sport und Hochschulen diesen Anspruch konkret in die Praxis überführen können.

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© Martje Theuws

Die Kampagne für Saubere Kleidung, hat eine aktuelle Stellungnahme zu einem Eckpunktepapier für einen Gesetzentwurf zur erweiterten Herstellerverantwortung  veröffentlicht, der Fast-Fashion-Hersteller an den Entsorgungs- und Recyclingkosten beteiligen soll. Ein Textilgesetz muss Ausbeutung und Umweltzerstörung durch die Textilindustrie stoppen!

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