Alle Nachrichten

Eine Antwort der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) auf Karl-Johan Persson, Vorstandsvorsitzender von H&M.

Kürzlich warnte Karl-Johan Persson, Vorstandsvorsitzender von H&M, in einem Interview vor "schrecklichen sozialen Konsequenzen", wenn Verbraucher*innen Fast Fashion angesichts der Klimakrise den Rücken kehren[i]. In seiner verzerrten Logik führe dies zu mehr Armut, da somit Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in Gefahr seien. Perssons Behauptung, dass die Reduzierung des Konsums die Beseitigung der Armut bedrohe, muss widersprochen werden. Seine Behauptungen sind bestenfalls fehlgeleitet und schlimmstenfalls betrügerisch, da sie die enormen sozialen und ökologischen Folgen der globalen Bekleidungsindustrie nicht anerkennen.

Weiterlesen …

Sozialaudits sollen die Einhaltung von Menschenrechten bei der Arbeit kontrollieren und sicherstellen. Als Kontrollinstrument ist dieser Ansatz jedoch gescheitert. Das dokumentiert der Bericht „FIG LEAF FOR FASHION - How social auditing protects brands and fails workers“ der Kampagne für Saubere Kleidung: Die milliardenschwere, privatwirtschaftlich agierende Zertifizierungs- und Audit-Branche schützt systematisch Ansehen und Gewinne der Auftrag gebenden Unternehmen anstatt die Rechte von Arbeiter*innen. 

Weiterlesen …

Fabrik in Bangalore/Indien 2019 © FEMNET

Das Textilbündnis, der Grüne Knopf… Was leisten solche freiwilligen Maßnahmen? Wie können sie einander ergänzen? Wie beurteilt FEMNET deren Umsetzung? Und warum braucht es dringend eine gesetzliche Basis, um die Arbeitsbedingungen in globalen Wertschöpfungsketten nachhaltig zu verbessern?

Weiterlesen …

© Hunderteins

In Tunesien kämpfen diese Aktivistinnen für würdige Arbeit. Im Rahmen der Fairen Wochen berichteten Amani Allagui von FTDES (Tunesisches Forum für wirtschaftliche und soziale Rechte) und Houda El Fadhel als ehemalige Textilarbeiterin nun in Deutschland von ihrer Arbeit in den Fabriken und mit den Frauen in der tunesischen Textilindustrie. Ihr Appell richtete sich an europäische Unternehmen und hiesige Beschaffer*innen: Achten Sie beim Einkauf stärker auf Menschenrechte!

Weiterlesen …

© FEMNET

Mit Blick auf die Textilindustrie hat in den letzten Wochen kaum ein Thema für so viel Wirbel gesorgt wie der Grüne Knopf  – „Was bringt der Grüne Knopf?“, „Was taugt das erste staatliche Siegel für nachhaltige Textilien?“, „Der Grüne Knopf – ein erster Schritt in die richtige Richtung?“ sind nur ein paar Titel der zahlreichen Medienberichte, die sich der Frage nach den Inhalten und der Wirksamkeit des staatlichen Metasiegels des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) widmeten.

Auch FEMNET hat sich dieser Frage angenommen – im Rahmen einer Fachtagung für Lehrende aus Hochschulen und Universitäten konnten wir am 11.10.2019 vier Expert*innen einladen, die verschiedene Perspektiven auf den Grünen Knopf zur Diskussion stellten.

Weiterlesen …

Fünf Jahren nach einem ersten Check hat die Clean Clothes Campaign (unter Beteiligung von Public Eye, der Clean Clothes Kampagne Österreich und der deutschen Kampagne für Saubere Kleidung) 2019 erneut 45 Unternehmen, darunter elf deutsche Firmen, angeschrieben und sie befragt, welche Schritte sie unternommen haben, damit ihre Lieferanten einen existenzsichernden Lohn zahlen.

FEMNET hat sich die Ergebnisse des Firmenchecks 2019 genauer angeschaut. Wie stehen die elf an dem diesjährigen Check beteiligten deutschen Unternehmen da?

Hier unsere Analyse....

© publiceye.ch

Initiiert von der Schweizer Organisation Public Eye  wollen wir mit einer Welle von Anfragen an die Kundendienste von acht Modefirmen Druck auf Modemarken machen.

Beteiligen Sie sich mit Ihrer Anfrage an die Kundendiensten von C&A, CALIDA Group, H&M, Strellson, Tally Weijl, Triumph, Zalando und Zara: die grösste Welle von Anfragen, die sie je erlebt haben. So zeigen wir den Firmen, dass es nun endlich konkrete Schritte gegen Ausbeutung braucht.

www.passt-mir-nicht.org

Die Absichtserklärungen der meisten Modehäuser sehen nur auf dem Papier gut aus. Zu diesem Schluss kommt die Kampagne für Saubere Kleidung in ihrem „Firmencheck 2019“, für den sie 45 der wichtigsten europäischen Marken unter die Lupe genommen hat. Denn trotz gegenteiliger Versprechungen stellt immer noch keine einzige der analysierten Firmen sicher, dass ihre Näherinnen real einen existenzsichernden Lohn erhalten.

Weiterlesen …

Faire Modenschau auf dem Bonner Münsterplatz bei der Rundum Fair. © Tam Tran

Bonn. "Rundum fair" geht es am Samstag, den 28. September, auf dem Münsterplatz zu: Im Rahmen der Fairen Woche 2019 lädt ein Bündnis von Initiativen und Vereinen von 11 bis 14 Uhr zu einem öffentlichen fairen Frühstück ein. Auf die Besucher*innen warten fair gehandelter Kaffee, Tee, Brotaufstriche und viele andere Köstlichkeiten sowie als Höhepunkt die Präsentation von fair produzierter Kleidung auf einer Fashion-Show.

Weiterlesen …

© Initiative Lieferkettengesetz

Die Bundesregierung muss deutsche Unternehmen gesetzlich zur weltweiten Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten. Das fordert ein breites Bündnis aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter auch FEMNET und das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, anlässlich des siebten Jahrestages der verheerenden Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan.

Weiterlesen …

Berlin / Bonn. Die heutige Vorstellung des neuen Textil-Siegels „Grüner Knopf“ durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nutzt die Zivilgesellschaft im Textilbündnis zu einer kritischen Standortbestimmung. Die zivilgesellschaftlichen Bündnis-Mitglieder kritisieren, dass der Grüne Knopf genauso wie das Textilbündnis nur eine freiwillige Maßnahme ist. Dringend notwendig sei aber ein Gesetz, das Sorgfaltspflichten in Bezug auf Menschenrechte, Umwelt und Korruptionsvermeidung für alle Unternehmen verbindlich regelt. Dieses Gesetz müsse die Basis für soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit bilden. Freiwillige Maßnahmen wie der Grüne Knopf und ein verbessertes Textilbündnis könnten darauf aufbauen.

Weiterlesen …

Berlin / Bonn. Die heutige Vorstellung des neuen Textil-Siegels „Grüner Knopf“ durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nutzt die Zivilgesellschaft im Textilbündnis zu einer kritischen Standortbestimmung. Die zivilgesellschaftlichen Bündnis-Mitglieder kritisieren, dass der Grüne Knopf genauso wie das Textilbündnis nur eine freiwillige Maßnahme ist. Dringend notwendig sei aber ein Gesetz, das Sorgfaltspflichten in Bezug auf Menschenrechte, Umwelt und Korruptionsvermeidung für alle Unternehmen verbindlich regelt. Dieses Gesetz müsse die Basis für soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit bilden. Freiwillige Maßnahmen wie der Grüne Knopf und ein verbessertes Textilbündnis könnten darauf aufbauen.

Weiterlesen …

Jetzt spenden