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Das Bündnis für nachhaltige Textilien macht geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz zum neuen Jahresthema 2020. Hierfür hat sich FEMNET stark gemacht, denn eine Auswertung der bestehenden Roadmaps (Jahrespläne) der Mitgliedsunternehmen hatte ergeben, dass kein einziger Hersteller explizite Maßnahmen gegen Frauendiskriminierung in seiner Lieferkette ergriffen hat.

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© FEMNET

Unter welchen Bedingungen wird Berufsbekleidung gefertigt? Welche neuen Richtlinien gibt es für die öffentliche Vergabe? Und wie stehen Unternehmen zu fairer Berufsbekleidung? Mit Fragen wie diesen haben wir die öffentliche Beschaffung während unserer Multiplikator*innenschulung im Oktober 2019 wieder ordentlich „auf den Knopf gestellt“.

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© GBGW

Am 24.11.2012 brach in der Tazreen Fabrik in Bangladesch abends um 18.30 Uhr ein Brand aus. Von den über 1000 Arbeiter/innen befanden sich noch 600 in der Fabrik. Es gab keine Fluchtausgänge ins Freie und die Fenster waren vergittert. Einige Arbeiter*innen konnten die Ventilatoren aus dem Fenster reißen und durch die Lücke aus großer Höhe in die Tiefe springen. Im Feuer, beim Sprung aus der Höhe und später an den Folgen starben 125 Arbeiter*innen, 150 verletzten sich, teils schwer.

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Seit 1991 rufen Frauenrechtsorganisationen jedes Jahr am 25. November zu einer 16-tägigen Kampagne gegen Gewalt an Frauen auf. Vom internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, macht die Kampagne auf Gewalt gegen Frauen - als eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen - aufmerksam.

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Amazon veröffentlichte am 15. November 2019 Namen, Adressen und weitere Details zu über 1.000 Zulieferern auf seiner Webseite. Dass der weltweit größte Onlinehändler diesen wichtigen ersten Schritt geht zeigt deutlich, dass die seit 2016 laufende internationale Transparenzkampagne Wirkung zeigt. Jedoch ist die veröffentlichte Liste bislang nur schwer auffindbar, nicht filterbar und noch zu ungenau um herauszufinden, welche Arten von Produkten in den gelisteten Anlagen hergestellt werden. Enthalten sind Produzenten von Bekleidung, Elektrogeräten und Haushaltswaren der Amazon-Eigentmarke.

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Eine Antwort der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) auf Karl-Johan Persson, Vorstandsvorsitzender von H&M.

Kürzlich warnte Karl-Johan Persson, Vorstandsvorsitzender von H&M, in einem Interview vor "schrecklichen sozialen Konsequenzen", wenn Verbraucher*innen Fast Fashion angesichts der Klimakrise den Rücken kehren[i]. In seiner verzerrten Logik führe dies zu mehr Armut, da somit Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in Gefahr seien. Perssons Behauptung, dass die Reduzierung des Konsums die Beseitigung der Armut bedrohe, muss widersprochen werden. Seine Behauptungen sind bestenfalls fehlgeleitet und schlimmstenfalls betrügerisch, da sie die enormen sozialen und ökologischen Folgen der globalen Bekleidungsindustrie nicht anerkennen.

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Sozialaudits sollen die Einhaltung von Menschenrechten bei der Arbeit kontrollieren und sicherstellen. Als Kontrollinstrument ist dieser Ansatz jedoch gescheitert. Das dokumentiert der Bericht „FIG LEAF FOR FASHION - How social auditing protects brands and fails workers“ der Kampagne für Saubere Kleidung: Die milliardenschwere, privatwirtschaftlich agierende Zertifizierungs- und Audit-Branche schützt systematisch Ansehen und Gewinne der Auftrag gebenden Unternehmen anstatt die Rechte von Arbeiter*innen. 

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Fabrik in Bangalore/Indien 2019 © FEMNET

Das Textilbündnis, der Grüne Knopf… Was leisten solche freiwilligen Maßnahmen? Wie können sie einander ergänzen? Wie beurteilt FEMNET deren Umsetzung? Und warum braucht es dringend eine gesetzliche Basis, um die Arbeitsbedingungen in globalen Wertschöpfungsketten nachhaltig zu verbessern?

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© Hunderteins

In Tunesien kämpfen diese Aktivistinnen für würdige Arbeit. Im Rahmen der Fairen Wochen berichteten Amani Allagui von FTDES (Tunesisches Forum für wirtschaftliche und soziale Rechte) und Houda El Fadhel als ehemalige Textilarbeiterin nun in Deutschland von ihrer Arbeit in den Fabriken und mit den Frauen in der tunesischen Textilindustrie. Ihr Appell richtete sich an europäische Unternehmen und hiesige Beschaffer*innen: Achten Sie beim Einkauf stärker auf Menschenrechte!

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© FEMNET

Mit Blick auf die Textilindustrie hat in den letzten Wochen kaum ein Thema für so viel Wirbel gesorgt wie der Grüne Knopf  – „Was bringt der Grüne Knopf?“, „Was taugt das erste staatliche Siegel für nachhaltige Textilien?“, „Der Grüne Knopf – ein erster Schritt in die richtige Richtung?“ sind nur ein paar Titel der zahlreichen Medienberichte, die sich der Frage nach den Inhalten und der Wirksamkeit des staatlichen Metasiegels des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) widmeten.

Auch FEMNET hat sich dieser Frage angenommen – im Rahmen einer Fachtagung für Lehrende aus Hochschulen und Universitäten konnten wir am 11.10.2019 vier Expert*innen einladen, die verschiedene Perspektiven auf den Grünen Knopf zur Diskussion stellten.

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Fünf Jahren nach einem ersten Check hat die Clean Clothes Campaign (unter Beteiligung von Public Eye, der Clean Clothes Kampagne Österreich und der deutschen Kampagne für Saubere Kleidung) 2019 erneut 45 Unternehmen, darunter elf deutsche Firmen, angeschrieben und sie befragt, welche Schritte sie unternommen haben, damit ihre Lieferanten einen existenzsichernden Lohn zahlen.

FEMNET hat sich die Ergebnisse des Firmenchecks 2019 genauer angeschaut. Wie stehen die elf an dem diesjährigen Check beteiligten deutschen Unternehmen da?

Hier unsere Analyse....

© publiceye.ch

Initiiert von der Schweizer Organisation Public Eye  wollen wir mit einer Welle von Anfragen an die Kundendienste von acht Modefirmen Druck auf Modemarken machen.

Beteiligen Sie sich mit Ihrer Anfrage an die Kundendiensten von C&A, CALIDA Group, H&M, Strellson, Tally Weijl, Triumph, Zalando und Zara: die grösste Welle von Anfragen, die sie je erlebt haben. So zeigen wir den Firmen, dass es nun endlich konkrete Schritte gegen Ausbeutung braucht.

www.passt-mir-nicht.org

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