Auf der Spendenplattform Canada Life kann ab heute, 16. Juni 2020, für unseren Corona-Nothilfefonds abgestimmt werden.
Jede Stimme zählt und unterstützt FEMNET darin, zusätzliche Spendengelder für die Versorgung der Textilarbeiter*innen und ihrer Familien in Indien und Bangladesch zu erhalten.
Ob Regenjacke, Pullover oder Matschhose: Auch Kitas kaufen Kleidung. FEMNET berät Betreuungseinrichtungen dabei, faire Alternativen zu finden. Nun haben wir die wichtigsten Informationen in einer Einkaufshilfe zusammengestellt.
Die Asia Floor Wage Alliance (AFWA), eine 2007 von asiatischen Arbeitsrechtsorganisationen aus mehreren Ländern gegründete Allianz hat die Auswirkungen der COVID 19-Pandemie auf die Beschäftigten in den Bekleidungsherstellungsländern analysiert. Der Fokus liegt auf Kambodscha, Indien, Indonesien, Myanmar, Pakistan und Sri Lanka.
Shefali ist froh, dass sie Nahrungsmittelhilfe von NGWF über den FEMNET Corona Nothilfefonds erhalten kann: “It will help me for some days”
Shefali ist 18 Jahre alt und arbeitet in einer Textilfabrik in Dhaka. Mit ihrem Einkommen unterstützt sie ihre Familie als Alleinverdienerin. Auf Grund der Corona-Pandemie erhielt sie allerdings nur 60% ihres März Gehaltes. Nachdem die Fabrik dann noch zwei Monate im April und Mai schließen musste, erhielt Shefali weder Arbeitsmöglichkeiten noch irgendwelche Lohnzahlungen. Mit dem reduzierten Gehalt konnte sie nicht alle Ausgaben für Hausmiete, Lebensmittel, Kindererziehung, Transport und Medikamente für sich und die sechsköpfige Familie übernehmen.
Während wir von Flugscham reden und auf Fleisch verzichten, sind die Klimafolgen der Textilindustrie fast unbekannt. Um das zu ändern, bietet FEMNET ein neues Workshopmodul für Schulen an, das sich mit den Klimafolgen der Textilindustrie beschäftigt.
Immer mehr und immer billiger. Diesem Trend folgt die globale Bekleidungsindustrie seit Jahren. Fast Fashion führt nicht nur zu prekären Arbeitsverhältnissen in den Produktionsländern, sondern verursacht auch massive Umwelt- und Klimaschäden. Die Modeindustrie spielt deshalb eine erhebliche Rolle im Kampf gegen den Klimawandel.
Unter dem Deckmantel der COVID-19 Pandemie sollen in vielen Bundesstaaten Indiens grundlegende Arbeitsrechte ausgesetzt oder aufgeweicht werden, um so die heruntergefahrene Wirtschaftsleistung wieder anzukurbeln. Die Zentralgewerkschaften, Arbeiter*innen wie auch die ILO melden sich dagegen zu Wort.
Im Januar 2020 ist unser neues Projekt zur Bildungsarbeit an Hochschulen und Schulen gestartet, in dem wir verstärkt mit Studierendeninitiativen und Nachhaltigkeits-AGs an Schulen kooperieren wollen. Wir wollen an Euer Engagement anknüpfen und gemeinsam mit Euch wirken!
FEMNET begleitete die öffentlichen Ausschreibungen der Städte Bonn, Köln und Stuttgart. Nun fassen wir unsere Erkenntnisse in einem Handbuch zusammen: Wir nehmen insbesondere die Nachweisführung mit Hilfe von Gütezeichen und Fragebögen „unter die Lupe“.
„Wir sind müde und emotional ausgelaugt. Wenn wir schon hungrig bleiben müssen, sind wir das am liebsten zu Hause – bei unserer Familie und unseren Kindern.“ sagt Vijendra Mandal aus Jharkhand, der in Tamil Nadu in der Textilindustrie arbeitet.
Der Lockdown wurde ein zweites Mal verlängert und die Wiederaufnahme der Arbeit in den Fabriken bleibt noch unklar. Derweil kommt es zu Protesten von Wanderarbeiter*innen, die verlangen endlich nach Hause reisen zu dürfen.