Wie beeinflusst das eigene Konsumverhalten oder alternative Wirtschaftsformen das gesellschaftliche Zusammenleben von morgen? Dieser Frage widmete sich das autonome Frauen*Referat des AstA gemeinsam mit FEMNET in einer Veranstaltungsreihe.
Für die Arbeiter*innen verbindet sich damit seit Beginn der Krise das Risiko einer COVID-19-Infektion mit dem verschärften Risiko extremer wirtschaftlicher Not. Zudem sind seit Beginn der Krise Gewerkschaften vermehrt Diskriminierung ausgesetzt. Einige Produktionsländer, insbesondere Indien und Indonesien setzen angesichts der Wirtschaftskrise auf eine Herabsetzung der Schutzstandards in ihren Arbeitsgesetzen.
Der „Synthese-Bericht: Auswirkungen von COVID-19 auf die Textilindustrie“ (PDF-Datei)stellt auf Grundlage einer systematischen Analyse bestehender Berichte konkrete Handlungsoptionen und Best Practices zusammen. Die Handlungsoptionen zeigen, wie Unternehmen negative Auswirkungen der COVID-19-Krise auf Arbeiter*innen in der Lieferkette vermeiden oder zumindest mildern können und so menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nachkommen.
Im Juni 2019 hat die internationale Arbeitsorganisation (ILO) nach langen Jahren der Verhandlung endlich die Konvention 190 gegen geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz verabschiedet. Bisher haben aber nur Uruguay und Fiji die Konvention unterzeichnet.
Wie können Nachhaltigkeitskriterien konkret in Vergabeverfahren verankert werden? Dazu diskutierte ein deutschlandweites Fachpublikum beim Online-Vernetzungs- & Fortbildungstreffen am 23. und 24. Oktober 2020.
Menschenrechts- und Umweltbildung bleibt auch in Zeiten von Corona relevant. Wir möchten Schulen darin unterstützen, die Themen in ihre Bildungsarbeit zu integrieren – auch wenn wir derzeit nicht in Präsenz vor Ort sein können.
Die Schulungs- und Netzwerkveranstaltung für alle Referent*innen der Bildungsarbeit, die FEMNET-Multiplikator*innenschulung, fand aus aktuellem Anlass in diesem Jahr in einem angepassten Format statt.
Die Schulungs- und Netzwerkveranstaltung für alle Referent*innen der Bildungsarbeit, die FEMNET-Multiplikator*innenschulung, fand aus aktuellem Anlass in diesem Jahr in einem angepassten Format statt.
Nicht nur hierzulande fürchten Wirtschaft und Gesellschaft die Folgen des Teil-Lockdowns. In Bangladesch wächst die Sorge bei textilen Zulieferbetrieben. Fabrikbesitzer des Landes, das weltweit als zweitgrößter Hersteller von Bekleidung gilt, wählen starke Worte, um ihrer Verzweiflung Ausdruck zu verleihen. Es sei eine Katastrophe, so zitiert das Fashion Network den Zulieferer Siddiqur Rahman, der u.a. für die Moderiesen H&M und GAP produziert. Die europäischen Kunden, seit dem Frühjahr selbst unter Druck, verlangten Preisreduzierungen um bis zu 15%. Die Hoffnung, in der zweiten Jahreshälfte und mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft mit wieder steigenden Aufträgen rechnen zu können, hat sich zerschlagen.
Auf der größten und exklusiven vergaberechtlichen Fachtagung am 29. und 30. Oktober 2020 ist die Expertise von FEMNET gefragt.
Im Innovationsforum des digital stattfindenden 7. Vergabetags wird Projektleiterin Rosa Grabe, Verantwortlich für die Beratung zur fairen öffentlichen Beschaffung, die Lieferkette in den Fokus nehmen. Wie können Vergabestellen ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement einfordern? Wie können Eignungskriterien zur Sicherung sozialer Mindeststandards angewandt werden?
Mahdu und ihre kleine Tochter hatten Glück. In den schwierigen Tagen des Lockdowns half unser Partner SAVE der jungen Familie, die größte Not zu überstehen. Aber die Wiedereröffnung von Textilfabriken offenbart weitere Mißstände, wie die Zunahme von Kinderarbeit.