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Nicht nur hierzulande fürchten Wirtschaft und Gesellschaft die Folgen des Teil-Lockdowns. In Bangladesch wächst die Sorge bei textilen Zulieferbetrieben.
Fabrikbesitzer des Landes, das weltweit als zweitgrößter Hersteller von Bekleidung gilt, wählen starke Worte, um ihrer Verzweiflung Ausdruck zu verleihen. Es sei eine Katastrophe, so zitiert das Fashion Network den Zulieferer Siddiqur Rahman, der u.a. für die Moderiesen H&M und GAP produziert. Die europäischen Kunden, seit dem Frühjahr selbst unter Druck, verlangten Preisreduzierungen um bis zu 15%. Die Hoffnung, in der zweiten Jahreshälfte und mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft mit wieder steigenden Aufträgen rechnen zu können, hat sich zerschlagen.
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- Kategorie: Coronakrise
