Recherchetool für Materialien
Recherchetool für Materialien
Die Materialdatenbank beinhaltet Medien zu unseren Themenschwerpunkten Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Umweltauswirkungen von Bekleidung. Zu den Medienarten zählen z.B. Studien, Leitfäden und Berichte aber auch Filme und Podcasts oder Webtools.
H&M, Zara, Primark und Co. versprechen uns stylische Kleidung für wenig Geld. Aber neue Trends und aktuelle Mode so günstig herzustellen, geht nur, wenn Menschen und Umwelt darunter leiden. In der Modeindustrie gehören schlechte Arbeitsbedingungen dazu. Das ist seit Jahren bekannt - und bisher hat sich wenig getan, um die "Fast Fashion” einzudämmen. Jetzt gibt es in Deutschland das Lieferkettengesetz, mit dem Hersteller verpflichtet werden sollen, für gute Arbeitsbedingungen in ihren Fabriken zu sorgen. In unserer Folge Pancake Politik erklärt Vreni vom Blog Fashion Changers, wo genau die Probleme in den Textilfabriken sind (02:54). Anschließend fragen wir bei Eva von der Initiative Lieferkettengesetz nach, ob sie mit der Arbeit der Regierung zufrieden sind und ob das Gesetz weit genug geht (10:43). Sie kämpft seit Jahren für ein solches Gesetz. Warum das so lange gedauert hat und ob das Lieferkettengesetz am Ende auch die gewünschte Wirkung entfalten wird, das fragen wir SWR-Hauptstadtstudio-Reporter Kilian Pfeffer (17:02).
Herausgeber*in/Autor*in:
Pancake Politik; Sender*in: DASDING
Erscheinungsjahr:
2021
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Keine existenzsichernden Löhne, Überstunden und geschlechtsspezifische Diskriminierung. Der Bericht „Licht ins Dunkel: Ein Blick auf die Ausbeutung in der Modebranche“ der Kampagne für Saubere Kleidung verdeutlicht die Notwendigkeit für ein Lieferkettengesetz.
Der Bericht zeigt mittels neuester Daten aus dem Online-Tool FashionChecker auf, wie wenig deutsche Modeunternehmen ihren Arbeiter*innen wirklich zahlen: Die Unternehmensbefragung zeigt, dass nicht ein einziges Unternehmen allen Arbeiter*innen in seiner Lieferkette einen existenzsichernden Lohn zahlt. Die Coronapandemie hat die Situation für Arbeiter*innen durch Lohnausfälle und Arbeitsplatzverlust noch verschärft, da unzählige Markenunternehmen Bestellungen storniert und Rabatte von Zulieferern gefordert haben.
Die Kampagne für Saubere Kleidung bringt in dem Bericht Ergebnisse aus Unternehmensbefragungen und Feldforschung in Produktionsländern aus den Jahren 2019 und 2020 zusammen: 108 Marken- und Einzelhandelsunternehmen aus 14 Ländern erhielten Fragebögen, 490 Arbeiter*innen aus China, Indien, Indonesien, der Ukraine und Kroatien gaben Interviews und zeigten ihre Gehaltsabrechnungen.
Herausgeber*in/Autor*in:
Clean Clothes Campaign; Autor*in: Dominique Muller, Labour Behind the Label
Medienart:
Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr:
2020
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Das Quiz ist eine gute Gelegenheit sich spielerisch mit der Thematik Mode & Menschenrechte zu beschäftigen und miteinander darüber ins Gespräch zu kommen. Es geht um die Schattenseite der Modeindustrie, Arbeitsbedingungen der Textil- und Schuharbeiter*innen und den Kampf für Arbeit in Würde. Auch wird der Frage nachgegangen, was es mit einem Lieferkettengesetz auf sich hat und warum dies so wichtig ist. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Herausgeber*in/Autor*in:
Kampagne für Saubere Kleidung, Inkota-netzwerk e.V.; Autor*in: Clean Clothes Campaign Berliner Aktionsgruppe
Medienart:
Webseiten/Spiele/Multimedia/Apps
Erscheinungsjahr:
2021
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In this report from April 2021, the Accord witness signatories enumerate uncorrected safety hazards at factories producing for 12 leading brands covered by the Accord. The data show that every brand is sourcing from dozens of factories that have failed to install fire alarms, sprinkler systems, and/or adequate emergency exits. Therefore it is paramount that these brands sign a new legally binding agreement to safeguard the effectiveness of the Accord and ensure these hazards are remediated.
Herausgeber*in/Autor*in:
Clean Clothes Campaign
Medienart:
Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr:
2021
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This research provides a snapshot of how workers in Nike, Primark, and H&M’s supply chains have been impacted during the pandemic in terms of their wages, working conditions, and labour rights.
The research links the struggles of workers in Cambodia, Bangladesh, and Indonesia directly to the wealthy brands who have profited from their labour. When reports provide a generalised overview of the industry, brands often deny that reported violations occur within their own supply chains, defending their business models with unsubstantiated claims. While this report takes a deeper dive into three brands’ supply chains, we recognise that many other garment brands have similar violations in their supply chains.
Herausgeber*in/Autor*in:
Clean Clothes Campaign, Autor*in: Meg Lewis
Medienart:
Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr:
2021
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