Pressemitteilung

Mangelnde Transparenz: Kampagne für Saubere Kleidung fordert Nachbesserungen im Textilbündnis

Berlin/Bonn/Dortmund, 21.06.2021. Die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) kritisiert, dass Mitgliedsunternehmen im Textilbündnis nicht verpflichtet sind, ihre Lieferkette offen zu legen. In einem neu erschienenen Bericht zeigt die CCC auf, dass nur sehr wenige Mitgliedsunternehmen ihre Lieferketten offen legen und dem Best Practice-Standard des Transparency Pledge folgen. Nur mit dieser Transparenz können menschenrechtliche Sorgfaltspflichten effektiv und glaubwürdig umgesetzt werden. Die Kampagne für Saubere Kleidung bemängelt zudem, dass verbindliche Vorgaben für menschenrechtliche Sorgfaltspflichten fehlen.

Zerstörtes Rana Plaza Gebäude

Veränderung beginnt bei Dir, OTTO - Unterschreibe das neue verbindliche Sicherheitsabkommen!

Pressemitteilung der Kampagne für Saubere Kleidung vom 20.05.2021

Am 15. Mai 2013, nur wenige Wochen nach dem Rana-Plaza-Einsturz, bei dem mindestens 1.134 Menschen ums Leben kamen, unterzeichneten Marken und Einzelhändler zusammen mit Gewerkschaften das Abkommen über Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch (Accord). Dieses bahnbrechende, rechtsverbindliche Abkommen läuft in 10 Tagen, am 31. Mai 2021, aus, nachdem das Programm in den vergangenen acht Jahren 1.600 Fabriken für über zwei Millionen Bekleidungsarbeiter*innen sicherer gemacht hat. Die Kampagne für Saubere Kleidung Deutschland fordert die 200 Marken und Einzelhändler, die derzeit Unterzeichner des Accord sind, darunter auch die Otto Group auf, ein neues rechtsverbindliches Sicherheitsabkommen zu unterzeichnen.

Zalando und die Zulieferer: Der Online-Händler weist wenig Konkretes vor, wenn es um Arbeitsrechte geht

Gemeinsame Pressemitteilung von FEMNET und dem Dachverband Kritische Aktionäre

Anlässlich der bevorstehenden Hauptversammlung von Zalando am 19. Mai 2021 stellt Gisela Burckhardt, Aktionärin und Vorstandsvorsitzende der Frauenrechtsorganisation FEMNET, kritische Fragen an den Online-Händler.

Kritische Fragen an Hugo Boss anlässlich der Aktionärsversammlung

Gemeinsame Pressemitteilung von FEMNET und dem Dachverband Kritische Aktionäre

Zur kommenden Hauptversammlung von Hugo Boss am 11. Mai haben FEMNET und der Dachverband der Kritischen Aktionäre dem Modeunternehmen kritische Fragen vorgelegt.

© Dieter Schütz - pixelio.de

Vom Blaumann bis zum Stoffbeutel: Unternehmen wünschen sich Unterstützung beim nachhaltigen Textileinkauf

Gemeinsame Pressemitteilung von Global Nature Fund (GNF) und FEMNET

Eine Befragung von Global Nature Fund (GNF) und FEMNET zeigt: Unternehmen benötigen mehr Informationen über nachhaltige Textilbeschaffung. In einer digitalen Talkrunde am 20. Mai stellen die Organisationen die Ergebnisse vor und präsentieren Unternehmen Vorschläge für effektives Nachhaltigkeitsmanagement im Bereich Textilien, die sie gemeinsam im Projekt FAIR WEAR WORKS erarbeitet haben.

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