Recherchetool für Materialien

Recherchetool für Materialien

Die Materialdatenbank beinhaltet Medien zu unseren Themenschwerpunkten Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Umweltauswirkungen von Bekleidung.  Zu den Medienarten zählen z.B. Studien, Leitfäden und Berichte aber auch Filme und Podcasts oder Webtools.

Das illustrierte Heft erklärt Kindern die textile Kette und erklärt, warum ein einzelnes Kleidungsstück in vielen unterschiedlichen Ländern produziert wird. Dabei wird auch das Thema Arbeitsbedingungen angeschnitten und was wir als Verbraucher_innen für eine Verbesserung derselben tun können. Darüber hinaus gibt es Hinweise zu fairer Kleidung, Siegeln, Kleidertausch und Upcycling. Das Heft ist bereits für Grundschulkinder geeignet und bietet verschiedene Mitmachmöglichkeiten.

Herausgeber*in/Autor*in: Bundesministerium für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Stab Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2019

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Deutschland ist einer der wichtigsten Textilmärkte weltweit und importiert 9% der globalen Bekleidungsimporte. 90% der Textilien in unseren Kleiderschränken werden dabei in Entwicklungsländern hergestellt, wo schlechte Arbeitsbedingungen und der Einsatz zahlreicher giftiger Chemikalien leider zu oft noch gängige Praxis sind. Deutschland trägt eine besonders große Verantwortung, die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards in Textil-Lieferketten zu fördern. Die Bundesregierung setzt sich deshalb weltweit für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, existenzsichernde Löhne, die Vermeidung giftiger Chemikalien und umweltfreundliche Produktionsprozesse ein.

Im Bericht legt die Bundesregierung dar, welche Maßnahmen 2018 umgesetzt wurden und präsentiert neue Ziele für 2019.

Herausgeber*in/Autor*in: Bundesministerium für international Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Stab Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2019

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Weltweit arbeiten mehr als 75 Millionen Menschen in der Bekleidungsindustrie – vor allem Frauen in Entwicklungsländern. In den Textilfabriken erhalten insbesondere Frauen ohne Ausbildung erstmals ein eigenes Einkommen. Die Textilindustrie kann so ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung sein. Gleichzeitig gibt es weiterhin einen enormen Handlungsbedarf zum Schutz der Menschenrechte und der Einhaltung grundlegendster Sozial- und Umweltstandards. Deutschland ist zweitgrößter Importeur von Bekleidung weltweit. Wenn immer mehr Kundinnen und Kunden Wert auf nachhaltig hergestellte Kleidung legen, können sie so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Sozial- und Umweltbedingungen in den Produktionsländern leisten.

Die Broschüre informiert über Herausforderungen der globalisierte Textilwirtschaft und stellt verschiedene Maßnahmen des BMZ vor, u.a. das Bündnis für nachhaltige Textilien, den ‘Grünen Knopf, die Zusammenarbeit mit den BMZ-Partnerländern, die Stärkung von Unternehmensverantwortung sowie öffentliche Beschaffung.

Herausgeber*in/Autor*in: Bundesminsterium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Stab Nachhaltige Textilien
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2019

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The global garment and footwear industry relies heavily on the work of women, who represent up to 80% of its global workforce. The current living wage debate presents both opportunities and risks for the millions of women workers in this industry. A living wage is a central enabling human right: as such, it is a powerful tool not only to improve the working situation of women workers but also to create an environment in which they can realize their full capabilities. However, if the benchmark for a living wage is set too low, it risks cementing their current situation, in which they face poverty related gender-specific consequences and multiple burdens of work, including care work, and the challenges arising from income poverty, such as the need to work overtime, engage in multiple jobs, or search for the cheapest food, all of which result in absolute time poverty. This paper therefore argues that it is imperative to adopt a gender-sensitive approach in the living wage discourse, and to look at the implications that such an approach has on the methodology of calculating a living wage and on the measures to implement it.

Herausgeber*in/Autor*in: Clean Clothes Campaign, Amsterdam; Public Eye, Zürich; Autor*in: Luginbühl, Christa
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2019

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The economic repercussions of the coronavirus pandemic are colossal in scale and global in scope. The world’s wealthy countries are poised to spend trillions of dollars to shore up the income of their workers and to rescue their corporations. A vital question remains unanswered: who is going to rescue the workers who toil in the global supply chains of many of those corporations? These workers, like ones who make the clothes and shoes we wear, are among the hardest hit by the economic catastrophe of Covid-19.

The number of people who will be affected — as supply chain workers are terminated, en masse, with little or no compensation — is enormous. There are more than 150 million workers in lower-income countries producing goods for export to North America, Europe, and Japan and tens of millions more in service jobs linked to global corporations in wealthier countries.

In apparel, textile, and footwear — a sector where workers will fare especially poorly — there are 50 million workers, many of them women who are their families’ primary wage earner. Very few of these workers have ever been paid enough to accumulate any savings. In fact, chronically low wages have left many in debt. This paper focuses on the apparel sector, as it will be among the most severely affected by the Covid-19 crisis; however, to a substantial extent, the points made herein apply across sectors.

Herausgeber*in/Autor*in: Worker Rights Consortium, Washington, D.C.; Autor*in: Nova, Scott; Zeldenrust, Inekel
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2020

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