Recherchetool für Materialien

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Die Materialdatenbank beinhaltet Medien zu unseren Themenschwerpunkten Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Umweltauswirkungen von Bekleidung.  Zu den Medienarten zählen z.B. Studien, Leitfäden und Berichte aber auch Filme und Podcasts oder Webtools.

Den Ausdruck „Made in Europe“ verbinden viele westeuropäische Konsument_innen mit der Vorstellung von besseren Arbeitsbedingungen, als sie in asiatischen Produktionsländern herrschen. Die Studie „Labour on a Shoestring“ zeigt auf, dass dies jedoch nicht immer der Fall ist: Problematische Arbeitsbedingungen und insbesondere sehr niedrige Löhne sind weltweit Bestandteile der globalen Lieferketten – so auch in Teilen Europas. Die Textil- und Schuhbranche der europäischen Niedriglohn-Länder ist berüchtigt für schlechte Arbeitsbedingungen und Unterbezahlung.
Wir haben in sechs europäischen Niedriglohn-Ländern geforscht und herausgefunden, dass es starke Verknüpfungen zwischen beispielsweise europäischer und asiatischer Schuhproduktion und deren unterschiedlichen Rollen in weltweiten Schuhherstellungsketten gibt.

Redaktion: Janda, Lena; Pieper, Anton

Herausgeber*in/Autor*in: Musiolek, Dr., Bettina (Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen/Clean Clothes Campaign); Luginbühl, Christa (Erklärung von Bern/Clean Clothes Campaign Switzerland)
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

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Often consumers in Western Europe believe that “Made in Europe” is a synonym for working conditions that are better than in production countries in Asia. This report shows that this is not always the case, and that problematic working conditions and very low wages in particular, are occurring endemically across global supply chains worldwide. In Europe’s low-wage countries, the clothing and shoe industry is notorious for poor pay and bad conditions.
We conducted research in six European low-wage production countries. We found that global shoe supply chains include low-wage countries in Europe as well as in other world regions, and that there are strong interlinkages between, for example, European and Asian shoe production and the industries’ distinctive roles in global supply chains.
In our field research, we conducted interviews with 179 shoe workers from 12 factories. According to interviewed workers and factory websites, all of the factories produce for wellknown shoe brands and retailers that sell their products on the EU market, including Zara, Lowa, Deichmann, Ara, Geox, Bata and Leder & Schuh AG. We also investigated the subsidiaries of CCC Shoes & Bags in Poland and of Ecco, Rieker and Gabor in Slovakia. According to workers (and our experience backs up this claim), the problems found are of a systemic nature.

Herausgeber*in/Autor*in: Luginbühl, Christa (Erklärung von Bern / Clean Clothes Campaign Schweiz); Musiolek, Dr., Bettina (Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen / Clean Clothes Campaign)
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

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In Zeiten einer unsicheren Weltwirtschaftslage und zunehmender sozialer Konflikte ist kaum ein Thema so umstritten, wie der Freihandel. Im Herbst 2015 gingen allein in Berlin 250.000 Menschen gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf die Straße. Für eine seriöse Diskussion über Folgen des Freihandels ist es sinnvoll, einen Blick auf den seit 2005 weitgehend liberalisierten Weltmarkt für Textilien und Bekleidung zu werfen.
Die Autorinnen, Dr. Sabine Ferenschild und Julia Schniewind, können nachweisen, dass viele Prognosen, die in Vorgängerstudien aus den Jahren 2004 und 2009 aufgestellt wurden, inzwischen Realität geworden sind. Insbesondere ist es zu einer Verstärkung der Konkurrenz zwischen den Produktionsstandorten, zu weiteren Verlagerungen nach Asien und zum Teil sogar zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen gekommen. Von der Ausweitung des Welthandels mit Textilien und Bekleidung profitieren vor allem die großen Markenunternehmen.
Die Studie belegt, dass der Freihandel mit Textilien und Bekleidung nicht gleichermaßen zum Vorteil aller Beteiligten ist, und dass für einen wirksamen Schutz der Beschäftigten, weiterer nationale und internationale Maßnahmen notwendig sind: „Statt wie bisher im Welthandel über Handelsschranken und ihre Behebung zu diskutieren, muss die Diskussion auf Schutzrechte für Beschäftigte und deren Umsetzung gelenkt werden“, so ein Fazit der Autorinnen.

Redaktion: Altgeld, Christopher (Otto Brenner Stiftung)

Herausgeber*in/Autor*in: Ferenschild, Sabine (SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene); Schniewind, Julia
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

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Beschreibung der Publikation durch ETI:
Through this guide, we share what companies can do to create the enabling conditions for the payment of living wages, in line with their commitment to the ETI Base Code. We outline our expectations of members and provide guidance on winning senior executives’ support for living wages. We share practical steps for developing living wage strategies and collaborating with stakeholders to identify sustainable, scalable solutions. We also cover the vital question of how to offset the cost of increased wages. Finally, we share ETI members’ experiences of supporting living wages.

Herausgeber*in/Autor*in: Earley, Katherine
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

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Das Dossier beschäftigt sich mit der Verantwortung von Unternehmen für die Produktionsbedingungen in ihren globalen Lieferketten und deren gesetzlicher Regelung. Beiträge unterschiedlicher Autor_innen gehen auf die Rahmenbedingungen und Hintergründe (mangelnder) gesetzlicher Regulierung in verschiedenen Bereichen und Branchen ein. Berndt Hinzmann diskutiert in seinem Artikel „Feigenblatt oder innovative Initiative?“ die Chancen und Grenzen des Bündnisses für nachhaltige Textilien.

Redaktion: Heydenreich, Cornelia (Germanwatch); Hilbig, Sven (Brot für die Welt); Ruf, Anja (im Auftrag von Weltsichten)

Herausgeber*in/Autor*in: Heydenreich, Cornelia; Lincoln, Sarah; Hilbig, Sven; Martens, Jens; Rau, Simon; Hinzmann, Berndt; Künzel, Vera; El Alaout, Alexander; Otten, Julia
Medienart: Hintergrundinformation
Erscheinungsjahr: 2016

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Für methodische Bildungsmaterialien zum Globalen Lernen empfehlen wir das Portal Globales Lernen.

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