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Aktiv für Menschenrechte in der Mode – Neue Module zu Klimafolgen & Klimagerechtigkeit

Klimaneutralität, Klimaschutz und das 1,5 Grad-Ziel bestimmen die nationale und internationale Politik. Die Auswirkungen der Fast Fashion Industrie auf Umwelt und Klima werden in diesem Zusammenhang allerdings nur selten kritisiert. In den neuen Bildungsmodulen für Schulen und Hochschulen möchte FEMNET die Klimafolgen der Textilindustrie beleuchten und solidarische, klimafreundliche Handlungsalternativen erarbeiten.

Aus allen Ecken werden die Stimmen zu mehr Klimaschutz, mehr Verzicht und mehr Solidarität laut. Trotz des negativen Einflusses der Modeindustrie auf Klima und Umwelt, steigen die Gewinne der großen Modekonzerne weiter an. Während im Globalen Norden weiter geshoppt wird, zeigen sich die die Auswirkungen zuerst in den Ländern des Globalen Südens.

Das globale Ungleichgewicht – Verursachende auf der einen, von den Folgen Betroffene auf der anderen Seite – bildet den Schwerpunkt eines Workshopangebots, dass den Begriff „Klimagerechtigkeit“ in den Fokus nimmt. Zusammen mit den Teilnehmenden an Schulen und Hochschulen soll erarbeitet werden, was darunter zu verstehen ist und wie wir klimagerechter handeln können. Um Handlungsoptionen zu erarbeiten, wird zuerst ein genauer Blick auf die textile Kette geworfen. Die Verwendung von Mikroplastik, der Einsatz von Chemikalien und Pestiziden, sowie der immense CO2- und Wasserverbrauch sollen den einzelnen Schritten der textilen Kette zugeordnet und diskutiert werden. Die Handlungsempfehlungen und -forderungen richten die Teilnehmenden dann an Regierungen, Unternehmen und Verbraucher*innen.

Die Inhalte der Module für Schulen und Hochschulen sind ähnlich, unterscheiden sich aber in der Komplexität. Im Hochschulbereich werden vertiefte Einblicke in die Klima- und Sozialverträglichkeit einzelner Fasern sowie in die Bewertungskriterien einzelner Siegel gegeben.

Für Schulen bietet FEMNET eine kurze Einheit von 2 Schulstunden, sowie eine längere  von 4 Schulstunden an. Ganz nach den Wünschen der Gruppe können diese aber auch um Themen Siegeln oder Menschen- und Arbeitsrechte ergänzt werden. Für Hochschulen kann der Workshop ebenso zeitlich flexibel gestaltet werden, die Mindestdauer beträgt 90 Minuten.

Alle Workshops werden von geschulten Referent*innen des Globalen Lernens durchgeführt.

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