Bildungsarbeit an Hochschulen - Nachrichten

© Studierendenwerk Bonn

Kleidertauschbörse: Swap, don‘t shop

Vor der Mensa Campo in Bonn Poppelsdorf bildete sich bereits um 17:30 Uhr eine lange Schlange von Studierenden, die alte Schätze gegen neue Lieblingsteile tauschen wollten.

Um die 400 Gäste kamen am 20.10.22 unter dem Motto „Swap, don’t shop“ zusammen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Studierendenwerk und dem studentischen Radio bonn.fm in Kooperation mit FEMNET.

Mehr Informationen zu dieser ersten Kleidertauschbörse, die sicherlich nicht die letzte sein wird, sind auf der Homepage des Studierendenwerks Bonn zu finden.

Cover des Aktionshandbuch für Studierende

Aktiv für Menschenrechte in der Mode – Aktionshandbuch für Studierende

Unser Aktionshandbuch für Studierende ist da! Wir haben einen inspirierenden und praktischen Werkzeugkoffer gestaltet, der Möglichkeiten aufzeigt, wie Engagement für eine sozial-gerechte Bekleidungsindustrie gelebt werden kann und Wirkung entfaltet. 

Gruppe Studierender im Liebig, reparieren ihre mitgebrachten Textilien.

© Johanna Liebl

Reparaturbrunch is back - Erstmals Präsenztermin als Reparatur-Café in Köln

Studierende aus dem Bereich Textil/Bekleidung und FEMNET haben die Adventszeit mit einem Reparaturcafé eingeläutet. Im Rahmen des Reparaturbrunchs konnten Interessierte am ersten Adventssonntag am 27.11.2022 im Liebig 257 in Köln ihren zerschlissenen Kleidungsstücken ein zweites Leben einhauchen.

Notizbuch, Brille und ein Tee

© FEMNET

Digitale Schreibwerkstatt für Studierende

FEMNET hat ein neues Format für Studierende umgesetzt: im Oktober fand erstmals die Schreibwerkstatt statt. Das (digitale) Angebot richtete sich an Studierende, die gerne schreiben oder Freude daran haben, ihre Gedanken zum Thema Kleidung und Nachhaltigkeit kreativ auf Papier zu bringen. Schreiberfahrung war für die Teilnahme nicht erforderlich.

Besucherinnen und Besucher des Filmabends in Köln

© FEMNET

„Made in Bangladesh“ – Filmvorführungen in Kooperation mit der JHSG Amnesty International Köln und der Kampagne für Saubere Kleidung

Bei Popcorn und Wohnzimmeratmosphäre haben wir am 14.09.2022 den Spielfilm “Made in Bangladesh” im motoki Wohnzimmer in Köln-Ehrenfeld auf die Leinwand gebracht. Beim anschließenden Reality-Check zeigten Sina Marx von der Kampagne für Saubere Kleidung und Ruth Helmingdirks von FEMNET auf, inwiefern Film und Realität übereinstimmen.

Collage

Digitale Schreibwerkstatt für Studierende

+++ Save The Date +++

Ihr schreibt gern oder habt Lust, eure Gedanken zum Thema Kleidung kreativ auf Papier zu bringen? Egal ob fortgeschritten oder Neuling: Seid dabei bei unserer digitalen Schreibwerkstatt!

Ordnerinnen und Besucherinnen der Kleidertauschbörse Kleidertausch im Innenhof des ZeSaBo.

© FEMNET

„Tauschen statt Kaufen“ – die Kleidertauschaktion von Greenpeace Bonn, dem ZeSaBo, Amnesty International Bonn und FEMNET

Bei blauem Himmel und Sonnenschein wurden am 23. April 2022 die Tauschtische in den Hof des ZeSaBo gerückt: Freiwillige der Bonner Ortsgruppen von Greenpeace und Amnesty International luden in Kooperation mit FEMNET zum zweiten Kleidertausch im ZeSaBo ein. Die Aktion lockte viele Menschen an, die gut erhaltene, nicht mehr geliebte Kleidung vorbeibrachten und zwischen den Kleiderständern und Jeans-Stapeln neue Lieblingsteile fanden.

Studierende während des Workshops

© FEMNET

DU gestaltest die Zukunft der Bekleidungsindustrie…

…Aktionswerkstatt zum Lieferkettengesetz.

Im Ballsaal, dem Gemeinschaftszelt der Initiative Fairquer und des Fachschaftsrats der Hochschule Niederrhein, fand das Rahmenprogramm der Recruiting Messe MG zieht an statt. Am 20. Mai 2022 konnte FEMNET für die Studierenden einen Workshop gestalten, der neben einem inhaltlichen Input zum Lieferkettengesetzt auch eine Aktionswerkstatt zur Erarbeitung eigener Handlungsmöglichkeiten beinhaltete.

Teilnehmer*innen der Schulung im Gespräch

© FEMNET

„Lieferkettengesetz“ und „Vom Wissen zum Handeln“ - FEMNET Referent*innenschulung

04.05.2022

In kleinen Schritten zurück in die Präsenzlehre - die jährliche Weiterbildung für die FEMNET-Referent*innen hat in diesem Jahr im Hybridformat stattgefunden. In einer zweitägigen Veranstaltung wurden neue Bildungsansätze vermittelt.

Studierendenprojekt – Begleitpublikation der Konferenz „It’s time to act – Handeln für eine sozial-gerechte Modeindustrie“

Im Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein ist das interdisziplinäre 5. Semesterprojekt fester Bestandteil der Lehre. Im Winter-Semester 2021/22 bekamen die Studierenden den Auftrag, eine Begleitpublikation zur Studierendenkonferenz „It’s time to act – Handeln für eine sozial-gerechte Modeindustrie“ zu gestalten.

© Anna Döking

Vom gläsernen Kunden zur gläsernen Lieferkette: Themenreihe zu Transparenz im Handel erfolgreich beendet

Je länger und komplexer die Lieferkette, desto höher ist in der Regel das Risiko für Missstände und Verstöße. Ein Paradebeispiel dafür sind Textilien: Laut Global Slavery Index gehören Kleidungsstücke zu den importierten Produkten mit dem zweithöchsten Risiko für Menschenrechtsverletzungen innerhalb globaler Lieferketten. Bis ein T-Shirt in den Läden hängt, legt es bis zu 20.000 Kilometer zurück; allein 100 Arbeitsschritte sind für die Produktion nötig. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes hat FEMNET im Jahr 2021 diese Themen in vier verschiedenen Veranstaltungsreihen bearbeitet.

Studierendenkonferenz Technikraum.

Digitale Studierendenkonferenz gibt Entscheider*innen von morgen umfassenden Einblick in die komplexen Herausforderungen der globalen Modeindustrie

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Lieferketten, die Folgen für Menschen- und Arbeitsrechte, Unternehmensverantwortung gesetzlich regeln oder auf Freiwilligkeit setzen, und nicht zuletzt die Frage nach einer Wirtschaft für die Zukunft – diese thematischen Linien gaben den Rahmen für die diesjährige FEMNET-Studierendenkonferenz vor.

Die zukünftigen Verantwortlichen einer Branche, die sich in einer tiefen Krise befindet und vor grundlegenden Veränderungen steht, erhielten an zwei Konferenz-Tagen einen umfassenden Einblick in die komplexen Herausforderungen der globalen Mode- und Textilindustrie. Insgesamt haben über 120 Personen an der Konferenz teilgenommen. Neben 70 „regulären“ Teilnehmenden und Referent*innen haben sich Vertreter*innen von Studierendeninitiativen, Vereinen und Organisationen ebenfalls an der Konferenz beteiligt.

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