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Vom gläsernen Kunden zur gläsernen Lieferkette: Themenreihe zu Transparenz im Handel

Je länger und komplexer die Lieferkette, desto höher ist in der Regel das Risiko für Missstände und Verstöße. Ein Paradebeispiel dafür sind Textilien: Laut Global Slavery Index gehören Kleidungsstücke zu den importierten Produkten mit dem zweithöchsten Risiko für Menschenrechtsverletzungen innerhalb globaler Lieferketten. Bis ein T-Shirt in den Läden hängt, legt es bis zu 20.000 Kilometer zurück; allein 100 Arbeitsschritte sind für die Produktion nötig.

Mehr Transparenz im globalen Handel – Utopie oder notwendiger Schritt für zukunftsfähige Lieferketten?

Dass Transparenz und Kontrolle notwendige Schritte sind, um Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen zu minimieren, ist auch in der Politik angekommen. Aber wie weit sind Unternehmen auf diesem Weg? Welche Modelle gibt es bereits, in welche Richtung gehen gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Debatten und wie können Konsument*innen Einfluss nehmen, damit Produktionsketten sicherer werden?

Antworten möchten wir im Rahmen der Themenreihe „Sustainability in Trade: Eine Frage der Transparenz?“ vorstellen und diskutieren. Gemeinsam mit ausgewählten Expert*innen aus Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Wissenschaft sprechen wir darüber, welche Impulse und politische Rahmenbedingungen es für mehr Transparenz im Handel braucht. Dafür laden die Alanus Hochschule, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und die Universität Bonn sowie die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Kooperation mit Fairtrade/TransFair e.V. und FEMNET e.V. Studierende und Interessierte zu folgenden Veranstaltungen ein:

Alanus Hochschule, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und die Universität Bonn

  • Montag, 26.04.21, 17:30 Uhr – Ariane Piper, FEMNET e.V. - Einführung in das Thema Transparenz am Beispiel der Bekleidungsindustrie, Zoom an der Alanus Hochschule
  • Montag, 03.05.21, 17:30 Uhr – Linda Wagner, Fairtrade Deutschland - Transparente Lieferketten am Beispiel von Fairtrade-zertifizierten Produkten, Zoom an der Universität Bonn
  • Montag, 10.05.21, 17:30 Uhr – Transparenz in der Praxis am Beispiel der „Kaffee-Kooperative“ mit Prof. Johannes Keil, Zoom an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Montag, 17.05.21, 17:30 Uhr – Eva-Maria Reinwald, SÜDWIND e.V. - Politische Forderungen nach Transparenz am Beispiel der Debatte um das Lieferkettengesetz, Zoom an der Alanus Hochschule
  • Donnerstag, 20.05.21, 17:30 Uhr – Podiumsgespräch u.a. mit Katharina Farys, wiss. Mitarbeiterin am Institut für Archäologie und Kulturanthropologie und Naemi Schäfer, wiss. Mitarbeiterin an der Alanus Hochschule am Lehrstuhl Produktions- und Dienstleistungsmanagement des Fachbereichs Wirtschaft, Zoom an der Universität Bonn

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sie bekommen keine Bestätigung, aber wenige Tage vorher den Zoom-Link zugeschickt. Dieser gilt für alle Termine.

 

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)

  • Montag, 26.04.21, 19:00 Uhr – Ariane Piper, FEMNET e.V. - Einführung in das Thema Transparenz am Beispiel der Bekleidungsindustrie
  • Montag, 17.05.21, 19:00 Uhr – N.N., Fairtrade Deutschland - Transparente Lieferketten am Beispiel von Fairtrade-zertifizierten Produkten
  • Montag, 07.06.21, 19:00 Uhr – Transparenz in der Praxis am Beispiel der „Kaffee-Kooperative“ mit Prof. Johannes Keil
  • Montag, 28.06.21, 19:00 Uhr – Eva-Maria Reinwald, SÜDWIND e.V. - Politische Forderungen nach Transparenz am Beispiel der Debatte um das Lieferkettengesetz

Zoom-Link zur Veranstaltung. Dieser gilt für alle Termine.

Mehr Informationen zu den Organisator*innen an den Hochschulen/Universitäten

 

Das Projekt ist eine Kooperation von Fairtrade/TransFair e.V. und FEMNET e.V.

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des
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