Digitale Ungleichheit - Nachrichten

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Wieviel menschliche Arbeit steckt eigentlich hinter KI-Tools wie Chatbots, Bildgeneratoren, automatischen Inhaltsfiltern in sozialen Medien, Suchsysteme, Gesichtserkennung oder Übersetzung? Meist bleibt diese Arbeit unsichtbar, wenig machen wir uns darüber bisher Gedanken. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber Schätzungen gehen weltweit von etwa 154 bis 435 Millionen Data Workers aus.

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© KI-generiert mit ChatGPT

Der jüngste Fall der Schauspielerin Collien Fernandes zeigt die strafrechtlichen Schutzlücken im Umgang mit digitaler Gewalt in Deutschland. Ihr Ex-Mann Christian Ulmen soll über Jahre hinweg ihre Identität im Netz missbraucht, Fake-Profile erstellt und in ihrem Namen mit Hunderten Männern sexualisierte Gespräche geführt sowie pornografisches Material verbreitet haben. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) reagierte bereits und kündigte ein digitales Gewaltschutzgesetz an, das im Frühjahr 2026 vorgelegt werden soll. Welche Lücken der Fall offenlegt, wie die Rechtslage in Europa ist und wo Deutschland dringend nachbessern muss - eine Einordnung. 

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© KI-generiert mit ChatGPT

FEMNET e.V. erweitert seine inhaltliche Arbeit um den Schwerpunkt “Digitale Gewalt, Gender Bias und Data Worker“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen digitaler Technologien auf Frauen* und andere marginalisierte Gruppen – sowohl im Globalen Norden als auch im Globalen Süden. Der Verein nimmt insbesondere Misogynie und geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum, geschlechterbezogene Verzerrungen in KI-Systemen sowie die Arbeitsbedingungen von Click- und Data-Worker*innen in den Blick, die entlang der digitalen Lieferketten unsichtbare, aber zentrale Arbeit leisten.

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