Veranstaltungskalender
Konferenz "Feministisch vergesellschaften - Her mit dem ganzen Leben!"
Diese Konferenz beleuchtet die vielen Facetten der Unterdrückungsmechanismen und sucht nach den antirassistische und internationalistische Perspektiven in den Kämpfen für Bewegungsfreiheit und Abolitionismus, gegen Krieg, Militarisierung und Faschisierung genauso wie für Klimagerechtigkeit.
So unterschiedlich unsere Kämpfe sind, so stellen sich doch gemeinsame Fragen: Wer hält das Leben am Laufen – und unter welchen Bedingungen? Wer bekommt Unterstützung, wer nicht? Wer verfügt über wessen Arbeit, Körper und Zeit?
FEMNET präsentiert erstmals Teile der Ausstellung women@work
Veranstaltungsdetails und Anmeldung
Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR)
Die EPR (Extended Producer Responsibility) ist ein zentraler Baustein der EU-Kreislaufwirtschaftsstrategie und verpflichtet Hersteller, auch für die Rücknahme, Wiederverwendung, Recycling oder fachgerechte Entsorgung ihrer Produkte Verantwortung zu übernehmen. Das Ziel ist, Abfall zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.
Thomas Ahlmann gibt eine Einführung in die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR). Er betrachtet die Ziele, Funktionsweise und Ausgestaltung von EPR-Systemen und beleuchtet kritisch ihre Chancen, Grenzen und offenen Fragen als Grundlage für die Diskussion.
Wende im Warenkorb – Vom guten Willen zur guten Praxis
Zum 4. Klima-Forum für Wohlfahrt und Kirche sind alle eingeladen, die sich haupt- oder ehrenamtlich mit Klimaschutz & Nachhaltigkeit befassen oder die Beschaffung verantworten, ob im Management oder auf Referentenebene, insbesondere bei Trägern aus Caritas, Diakonie und weiteren Wohlfahrtsverbänden, aus Kirchengemeinden, Landeskirchen und Diözesen, sowie Vertreter_innen aus Politik und Sozialwirtschaft. FEMNET Mitarbeiterin Rosa Grabe leitet den Workshop "Nachhaltige Beschaffung von Textilien".
Empowering Consumers Regulation (EmpCo)
Die EU-Richtlinie ist Teil des EU-Green Deals und zielt darauf ab, Verbraucher*innen durch transparente, verlässliche und vergleichbare Nachhaltigkeitsinformationen zu stärken und irreführende Werbung ("Greenwashing") zu bekämpfen.
Robert Diendorfer wird einen Überblick zur Empowering Consumers Regulation (EmpCo) geben, auf deren Auswirkungen sowie Herausforderungen bei der Umsetzung eingehen.
gestern · heute · morgen - 30 Jahre Kampagne für Saubere Kleidung
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Netzwerks der Kampagne für Saubere Kleidung laden wir ein, gemeinsam Fäden der Solidarität, des Widerstands und der Veränderung aufzugreifen. Wir wollen die Arbeit des Netzwerks Revue passieren lassen – wir wollen sie feiern und kritisch reflektieren. Im Gespräch mit Wegbegleiter*innen und Verbündeten blicken wir zurück und nach vorne und schöpfen neue Energie.
Euch erwarten spannende Impulse, persönliche Einblicke und inspirierende Begegnungen. Wir tanken Mut, Hoffnung und Kampfkraft – für die nächsten 30 Jahre.
Alle sind willkommen: Ob ihr schon lange dabei seid, neu anfängt oder euch einfach nur interessiert.
FADEN FÜR FADEN – Wege in eine gerechte Modeindustrie – Eine Fachtagung der Kampagne für Saubere Kleidung
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens unseres Netzwerks laden wir sowohl Akteur*innen im Netzwerk als auch unsere Verbündete ins Gespräch. Wir richten den Blick auf die Gegenwart. Welche aktuellen Erfahrungen machen wir in der Praxis? Wie stärken wir die Rechte von Arbeiter*innen in der weltweiten Bekleidungsindustrie? Wie schaffen wir eine Modeindustrie, die auf Gerechtigkeit statt auf Ausbeutung basiert? Wir teilen Visionen, Erkenntnisse, Impulse und praktische Erfahrungen. Veränderung ist möglich – durch gemeinsames Handeln.
Eingeladen sind alle, die sich mit den Schnittstellen von Mode, Wirtschaft und Menschenrechten beschäftigen – ob Referent*innen, Praktiker*innen, Forscher*innen oder Engagierte.
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)
Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz soll sicherstellen, dass Unternehmen Menschenrechtsverletzungen und Umweltrisiken in ihren Lieferketten identifizieren und stoppen. Es setzt internationale Standards wie die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte oder die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen in nationales Recht um.
Juliane Bing wird von den konkreten Wirkungen des LkSG auf Arbeiter*innen, Gewerkschaften, betroffene Gemeinden und auch auf Unternehmenspraxis anhand konkreter Fallbeispiele berichten.