Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)
Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz soll sicherstellen, dass Unternehmen Menschenrechtsverletzungen und Umweltrisiken in ihren Lieferketten identifizieren und stoppen. Es setzt internationale Standards wie die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte oder die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen in nationales Recht um.
Juliane Bing wird von den konkreten Wirkungen des LkSG auf Arbeiter*innen, Gewerkschaften, betroffene Gemeinden und auch auf Unternehmenspraxis anhand konkreter Fallbeispiele berichten.
Juliane Bing arbeitet als Referentin für Unternehmensverantwortung bei Germanwatch und ist Mitglied des Steuerungskreises der Initiative Lieferkettengesetz.
Ihr Input beruht auf den Ergebnissen der Publikation Wie wirkt das Lieferkettengesetz?, die von Germanwatch und Misereor im Februar 2026 veröffentlicht wurde.
Zum Hintergrund
Diese Veranstaltung ist der 3. Teil der dreiteiligen Veranstaltungsreihe 'Verantwortungsvolle Lieferketten' im Rahmen der 'fashion interACTION Expert*inneninputs'.
Wie können wir überprüfen, dass Unternehmen entlang ihrer Lieferketten Menschenrechte achten und die Umwelt schützen – von der Produktion bis zur Verwertung. Und wie kann gewährleistet werden, dass Verbraucher*innen diesbezüglich verlässliche, transparente und vor allem richtige Informationen erhalten?
Zu all diesen Fragen gibt es Regularien und Gesetze. Wie funktionieren diese? Können sie die Wirkung entfalten, die angedacht ist? Wo liegen ihre Herausforderungen und Grenzen?
Weitere Veranstaltungen
1. Teil: Thomas Ahlmann von FairWertung zur Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR)
2. Teil: Robert Diendorfer (Forum Fairer Handel) zur Empowering Consumers Regulation (EmpCo).


Event Information
| Event Date | 18-11-2026 19:00 - 20:00 |
| Location | Online via Zoom |