18.10.2012: Aktuelle Eilaktion: KiK und der verheerende Fabrikbrand in Pakistan

 Okay-Jeans von KiK in der Ali Enterprises Fabrik in PakistanMit Ihrer aktuellen Eilaktion fordert die Kampagne für Saubere Kleidung das Unternehmen Kik auf, im Falle des Fabrikbrandes am 11. September 2012 in Karachi/Pakistan, bei dem fast 300 ArbeiterInnen starben und viele verletzt wurden, seine volle Verantwortung zu übernehmen, die Opfer des Fabrikbrandes zu entschädigen sowie weitere Abnehmer der Fabrikprodukte zu benennen.

Beteiligen Sie sich an der Onlineaktion und senden Sie einen Brief an die KiK-Geschäftsführung.

Hintergrund

Zur Zeit des Feuers im September 2012 wurden in der pakistanischen Frabrik Jeans für den deutschen Discounter KIK produziert. KIK besitzt mehr als 3000 Läden in acht europäischen Ländern. Auch wenn die Brandursache derzeit noch untersucht wird, ist jedoch klar, dass die hohe Zahl der Todesopfer durch haarsträubende Mängel im Arbeitsschutz verursacht worden ist. Zur Zeit des Brandes waren die Fenster vergittert, Notausgänge verschlossen und es gab keine Ausrüstung zum Löschen des Brandes. In den vergangenen Jahren wurde die Fabrik regelmäßig inspiziert. Trotzdem war die Firma selbst nicht registriert und die Beschäftigten besaßen keine Arbeitsverträge. Obwohl KIK sich dazu gezwungen sah seine Rolle in der Tragödie anzuerkennen, hat das Unternehmen es bislang abgelehnt, sich an einem ernsthaften Dialog zu beteiligen und hat noch keine Maßnahmen getroffen, um in diesem Fall wirksame Hilfe bereitzustellen.

Weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie auf der Homepage der Kampagne für Saubere Kleidung.

Hintergrundbericht zum betroffenen Produzenten 'Ali Enterprise' und KiK
Spiegel, Ausgabe 43 vom 22.10.2012

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