Thomas Gebauer

Entwicklungspolitik braucht emanzipatorische Utopien

Die globale Ungerechtigkeit ist nach wie vor enorm, daran besteht kein Zweifel. Haben entwicklungspolitische Organisationen dies früher lauthals angeprangert, scheinen sie heute hoch professionalisiert ihren politischen Stachel verloren zu haben. Den Diskurs bestimmen nicht mehr emanzipatorische Forderungen, sondern pragmatische Ansätze.

Mit Thomas Gebauer sprechen wir über die Hintergründe und fragen nach Wegen emanzipatorischen Handelns.

Thomas Gebauer war von 1996 bis 2018 Geschäftsführer von medico international und bis Ende 2020 Sprecher der Stiftung medico. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Fragen der internationalen Friedens- und Sicherheitspolitik und die sozialen Bedingungen globaler Gesundheit. Der Psychologe erhielt 2014 die Goethe-Plakette, mit der die Stadt Frankfurt Persönlichkeiten des kulturellen Lebens würdigt.

Start Beschreibung Ort Veranstalter*in
25. Nov. 2021 Beginn: 18:30 Uhr online via Zoom Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit FEMNET e.V., Kurt-Eisner-Verein – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern und Petra-Kelly-Stiftung

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Meeting-ID: 997 1305 9553 | Kenncode: 554584

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