Online-Diskussion: Globalisierung und Lieferketten – Herausforderung für die Arbeits- und Menschenrechte

Globale Lieferketten sind häufig intransparent und nicht nachhaltig. Ausbeutungen, Missachtung von Menschenrechten und Umweltverschmutzungen entlang ihrer Lieferketten nehmen viele multinationale Unternehmen in Kauf. Es braucht verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflichten der Unternehmer, denn freiwillige Selbstverpflichtungen blieben bisher wirkungslos. Die Bundesregierung hat sich nach langen Verhandlungen auf einen Entwurf für das Lieferkettengesetz geeinigt, um Menschenrechtsund Arbeitsrechtsverletzungen in der Wertschöpfungskette zu verhindern. Das Gesetz soll ab Januar 2023 gelten. Auch die Europäische Kommission hat angekündigt, in diesem Jahr einen Gesetzesentwurf für ein europäisches Lieferkettengesetz vorzulegen.

Kann das Gesetz den erhofften Beitrag leisten, um Kinderarbeit und Hungerlöhne einzudämmen? Wie wirksam kann es ökologische Mindeststandards etablieren? Was kann ein solches Gesetz für Zulieferer und Arbeiter_innen im Globalen Süden verändern und was nicht? Wie geht es mit den EU-weiten Regelungen weiter?

Diskussion mit:

Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandvorsitzende, FEMNET e.V.

Anne Lauenroth, Stellvertretende Abteilungsleiterin, Internationale Zusammenarbeit, Sicherheit, Rohstoffe und Raumfahrt , Bereich Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungspolitik, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)

Prof. Dr. Christoph Scherrer, International Center for Development and Decent Work (ICDD), Universität Kassel

Frank Schwabe MdB, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe

Moderation:

Madeleine Koalick, Co-Gründerin und Geschäftsführerin, Sustainable Links

Wir laden Sie herzlich ein, an der Debatte teilzunehmen.

Start Beschreibung Ort Veranstalter*in
29. Apr. 2021 12. Apr. 2021 online

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