Ohne Alternative: Geschlechtergerechte Liefer- und Produktionsketten - Wie wir Wirtschaft, Menschenrechte und Gender zusammendenken müssen!

Die Bedeutung von Frauen für die Weltwirtschaft ist immens: Viele Branchen weltweit sind abhängig von ihrer Arbeitskraft. Zudem sind sie – unbezahlt und oft zusätzlich zu ihrer Lohnarbeit – mehrheitlich verantwortlich für Haushalt, Kindererziehung und Pflege. Ohne diese bezahlten und unbezahlten Arbeiten würde unser globales Wirtschaftsmodell nicht funktionieren.

Gleichzeitig sind Frauen und Mädchen in globalen Wertschöpfungsketten mit unterschiedlichen Formen von Diskriminierungen und sexualisierter Gewalt konfrontiert. Zugänge zu effektiven Beschwerdemechanismen fehlen häufig.

Start Beschreibung Ort Veranstalter_in
27. Okt. 2020 Fachgespräch ab 13:00 Uhr zu geschlechtergerechten Liefer- und Produktionsketten Online-Veranstaltung Friedrich-Ebert-Stiftung, Marie-Schlei-Verein

Die Bedeutung von Frauen für die Weltwirtschaft ist immens: Viele Branchen weltweit sind abhängig von ihrer Arbeitskraft. Zudem sind sie – unbezahlt und oft zusätzlich zu ihrer Lohnarbeit – mehrheitlich verantwortlich für Haushalt, Kindererziehung und Pflege. Ohne diese bezahlten und unbezahlten Arbeiten würde unser globales Wirtschaftsmodell nicht funktionieren.

Gleichzeitig sind Frauen und Mädchen in globalen Wertschöpfungsketten mit unterschiedlichen Formen von Diskriminierungen und sexualisierter Gewalt konfrontiert. Zugänge zu effektiven Beschwerdemechanismen fehlen häufig.

Vor diesem Hintergrund muss der Faktor „Geschlecht“ stärker in die Debatte um Wirtschaft und Menschenrechte integriert werden. 2019 legte eine Arbeitsgruppe des „Forum on Business and Human Rights“ der UN den Bericht „Gender dimension of the Guiding Principles on Business and Human Rights“ vor, der erstmals Vorschläge für geschlechtergerechte Produktionsnetzwerke formulierte. In diesem Jahr ist das Papier „Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten“ von einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Akteuren erschienen, die Forderungen an Politik und Unternehmen richten.

Fest steht: Wenn wir globales Wirtschaften menschenrechtskonform und nachhaltig gestalten wollen, müssen wir die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in den Blick nehmen. Die Diskussionen um menschenrechtliche Sorgfaltspflicht und deren gesetzliche Verankerung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene bieten einen wichtigen Hebel für die Verankerung von Geschlechtergerechtigkeit in globalen Wertschöpfungsketten.

Unsere Vorstandsvorsitzende, Dr. Gisela Burckhardt, wird bei diesem Fachgespräch, einen Input zum Thema „Globalisierte Weltwirtschaft, Wertschöpfungsketten und Gender“ halten.

Die Veranstaltung wird simultan in Deutsch und Englisch gedolmetscht.

Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2020. Die Zugangsdaten zum Zoom-Raum erhalten Sie einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail.

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27. Okt. 2020 Fachgespräch ab 13:00 Uhr zu geschlechtergerechten Liefer- und Produktionsketten Online-Veranstaltung Friedrich-Ebert-Stiftung, Marie-Schlei-Verein

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