Aktuelles

Bildungsmodule für eine sozial-gerechte Modeindustrie zum runterladen und nutzen

Unter dem Motto „FairSchnitt – Studieren für eine sozial gerechte Modeindustrie“ setzen wir seit 2012 Workshops und Vorträge an Hochschulen und Universitäten um. Mit den Studierenden behandeln wir Themen wie Unternehmensverantwortung, Sozial- und Umweltstandards oder Arbeits- und Menschenrechte am Beispiel der Bekleidungsindustrie. Im Rahmen unserer Arbeit sind 16 Bildungsmodule für eine sozial-gerechte Bekleidungsindustrie entstanden, die nun öffentlich zur Verfügung stehen!

Zu den Bildungsmodulen…

Fabrik in Bangalore/Indien 2019 © FEMNET

Verantwortung von Unternehmen: Freiwillige Maßnahmen und gesetzliche Regelungen

Das Textilbündnis, der Grüne Knopf… Was leisten solche freiwilligen Maßnahmen? Wie können sie einander ergänzen? Wie beurteilt FEMNET deren Umsetzung? Und warum braucht es dringend eine gesetzliche Basis, um die Arbeitsbedingungen in globalen Wertschöpfungsketten nachhaltig zu verbessern?

© Kornelia Danetzki

Von Mode und Macht, Körper und Kapitalismus

An diesem Abend drehten sich die Fragen bei der Kooperationsveranstaltung von FEMNET und der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) um nichts Geringeres als Systemveränderung: Welche Rolle spielt der Konsum im Kapitalismus? Können wir Gerechtigkeit kaufen? Und was müssen wir sonst noch tun, um die Welt zu verändern? Die Podiumsdiskussion können Sie als Tonaufnahme nachhören.

© Hunderteins

„Gute Arbeit fairbindet!“ Tunesische Aktivistinnen bei der Speakers Tour 2019 zu Berufsbekleidung und fairer Beschaffung

In Tunesien kämpfen diese Aktivistinnen für würdige Arbeit. Im Rahmen der Fairen Wochen berichteten Amani Allagui von FTDES (Tunesisches Forum für wirtschaftliche und soziale Rechte) und Houda El Fadhel als ehemalige Textilarbeiterin nun in Deutschland von ihrer Arbeit in den Fabriken und mit den Frauen in der tunesischen Textilindustrie. Ihr Appell richtete sich an europäische Unternehmen und hiesige Beschaffer*innen: Achten Sie beim Einkauf stärker auf Menschenrechte!

© FEMNET

Der Grüne Knopf in der Diskussion – FEMNET-Fachtagung am 11.10.2019

Mit Blick auf die Textilindustrie hat in den letzten Wochen kaum ein Thema für so viel Wirbel gesorgt wie der Grüne Knopf  – „Was bringt der Grüne Knopf?“, „Was taugt das erste staatliche Siegel für nachhaltige Textilien?“, „Der Grüne Knopf – ein erster Schritt in die richtige Richtung?“ sind nur ein paar Titel der zahlreichen Medienberichte, die sich der Frage nach den Inhalten und der Wirksamkeit des staatlichen Metasiegels des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) widmeten.

Auch FEMNET hat sich dieser Frage angenommen – im Rahmen einer Fachtagung für Lehrende aus Hochschulen und Universitäten konnten wir am 11.10.2019 vier Expert_innen einladen, die verschiedene Perspektiven auf den Grünen Knopf zur Diskussion stellten.

© Julia Krojer

„Rundum Fair“ im Zeichen der Geschlechtergerechtigkeit

Faire Leckereien und ein roter Teppich mitten auf dem Bonner Münsterplatz: Bei der Rundum Fair drehte sich auch 2019 wieder alles um fairen Handel und faire Mode. Getragen wird das jährlich stattfindende Event von einem breiten Bündnis aus Bonner Organisationen und Ehrenamtlichen.

© Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung (ZASS)

ZASS-Stiftung nominiert FEMNET für den Kettelerpreis: Stimmen Sie jetzt für uns ab!

Die Stiftung „Zukunft der Arbeit und der Sozialen Sicherheit“ (ZASS) hat FEMNET für den mit 5.000 € dotierten Kettelerpreis nominiert. Wir wurden als eine von drei Finalist_innen für den Publikumspreis vorgeschlagen. Stimmen Sie jetzt auf www.kettelerpreis.de für FEMNET ab und stärken Sie unser Engagement für menschenwürdige Arbeit.  

Wie fair zahlen deutsche Firmen?

Fünf Jahren nach einem ersten Check hat die Clean Clothes Campaign (unter Beteiligung von Public Eye, der Clean Clothes Kampagne Österreich und der deutschen Kampagne für Saubere Kleidung) 2019 erneut 45 Unternehmen, darunter elf deutsche Firmen, angeschrieben und sie befragt, welche Schritte sie unternommen haben, damit ihre Lieferanten einen existenzsichernden Lohn zahlen.

FEMNET hat sich die Ergebnisse des Firmenchecks 2019 genauer angeschaut. Wie stehen die elf an dem diesjährigen Check beteiligten deutschen Unternehmen da?

© publiceye.ch

Kampagne „Ausbeutung passt mir nicht!“

Initiiert von der Schweizer Organisation Public Eye  wollen wir mit einer Welle von Anfragen an die Kundendienste von acht Modefirmen Druck auf Modemarken machen.

Beteiligen Sie sich mit Ihrer Anfrage an die Kundendiensten von C&A, CALIDA Group, H&M, Strellson, Tally Weijl, Triumph, Zalando und Zara: die grösste Welle von Anfragen, die sie je erlebt haben. So zeigen wir den Firmen, dass es nun endlich konkrete Schritte gegen Ausbeutung braucht.

www.passt-mir-nicht.org

Weitere Beiträge ...

Neugierig? Unser Newsletter

Jetzt spenden