Aktuelles

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Corona und Frauen – Warum gezielte Unterstützung notwendig ist

Geschlechtsspezifische Machtgefälle in der Textilindustrie werden während der Coronakrise weiter verstärkt. FEMNET und unsere Partnerorganisation BCWS in Bangladesch setzen sich für ein Ende der Gewalt gegen Frauen ein und unterstützen Betroffene mit gezielter Abhilfe während der Coronakrise.

Lohnausfälle verschärfen Risiken für Textilarbeiter*innen

Die Bandbreite der Lohnausfälle für Millionen von Textilarbeiter*innen angesichts stornierter Aufträge und Massenentlassungen zeigt ein aktuell veröffentlichter Bericht der Clean Clothes Campaign (CCC) auf. Die Zahlen basieren zwar nur auf groben Berechnungen, geben aber einen Hinweis auf die Summen, die es bräuchte, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu versorgen.

E-Mail-Protestaktion - Aufruf gegen den Widerstand zum Lieferkettengesetz

Seit Frühjahr 2020 sind wir einem Lieferkettengesetz deutlich nähergekommen. Die Bundesminister Heil und Müller haben angekündigt, ein Gesetz vorzulegen. Die Kanzlerin und immer mehr deutsche Unternehmen befürworten diesen Schritt. Widerstand gibt es dennoch. Wirtschaftsminister Altmeier stellt sich gegen das Vorhaben, um Unternehmen zu schützen. Als Teil der Initiative Lieferkettengesetz rufen wir deshalb zur gemeinsamen Protestaktion gegen diese Blockade auf.

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Geschlechtergerechtigkeit jetzt – auch beim Lieferkettengesetz!

Frauen und Mädchen sind in besonderem Maße von den negativen Auswirkungen globalen Wirtschaftens betroffen. Sie werden geringer entlohnt als ihre männlichen Kollegen und erfahren am Arbeitsplatz sexualisierte Gewalt und Belästigung. Im August planen die Bundesminister, Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz im Kabinett zu verabschieden. Gemeinsam mit einem Bündnis von 12 Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen fordern wir mehr Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten.

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Trauriger Rekord – Indien steht auf Platz 3 bei der Anzahl der weltweiten Coronafälle

Laut Johns Hopkins University steht Indien inzwischen weltweit nach den USA und Brasilien an 3. Stelle bei den Coronafällen und -toten.Immer noch sind viele Näher*innen aufgrund der Coronakrise besonders betroffen. Existenzielle Bedrohung, Kinderarbeit und sexuelle Ausbeutung nehmen zu. Unsere Partner vor Ort unterstützen Arbeiter*innen bei der Zahlung ihrer Rechnungen und versorgen sie mit Grundnahrungsmitteln. Mit dem Corona-Nothilfefonds leisten wir dabei einen wichtigen Beitrag.

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Noch kein Ende in Sicht – Näher*innen in Bangladesch kämpfen weiter um ihre Existenz

In vielen großen Exportfabriken in Bangladesch wird wieder produziert. Die Gesamtauslastung ist aber noch nicht erreicht und viele Näher*innen bleiben weiter ohne Arbeit. Gleichzeitig werden unter dem Vorwand der Coronakrise Arbeitsrechte beschnitten und Gewerkschafter*innen entlassen.

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Plötzlich Onlineseminar – das hieß es auch in der Bildungsarbeit von FEMNET

Nach einer kurzen Orientierungsphase haben wir uns verlässlich aufgestellt und verschiedene Module erfolgreich erprobt. Im Sommersemester konnten wir bereits 12 Onlineveranstaltungen in Kooperation mit Studierenden und Lehrenden realisieren, für das Wintersemester sind weitere geplant.

Die Workshops zu unseren 16 Themenmodulen gestalten wir – wie gewohnt – lebendig und abwechslungsreich, auch online. Studierende oder Lehrende mit Interesse an unseren Themen wenden sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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FEMNET-Workshops für Jugendgruppen

Was bedeutet es für die Arbeiter*innen in den Produktionsländern, wenn Kleidung in deutschen Geschäften nur wenige Euros kostet? Welchen Einfluß hat mein Kaufverhalten auf die Produktionsbedingungen in Asien? Und wie kann ich dazu beitragen, dass die Klimafolgen meiner Kleidung verringert werden?

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Was hat die Corona Pandemie mit verantwortlichem Einkauf zu tun?

Diese Frage stellten sich zukünftige Verwaltungsangestellte der Stadt Hamburg in fünf Workshops.

Im Rahmen des Projektes „Gute Arbeit fairbindet. Faire öffentliche Beschaffung in die Breite tragen“ wurden insgesamt 100 Zweitsemester der Hochschule für angewandte Wissenschaft weitergebildet.

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