Aktuelles

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Reisebericht 2020 aus Indien & Bangladesch

Im Januar 2020 reisten Gisela Burckhardt, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende, und Sina Marx, Referentin für Auslandsprojekte, nach Indien und Bangladesch. Wir sind regelmäßig bei unseren Partnerorganisationen vor Ort, um gemeinsam in die Zukunft zu planen und uns davon zu überzeugen, dass Ihre Spenden dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Hier wollen wir einige persönliche Eindrücke mit Ihnen teilen.

Wirtschaft und Menschenrechte: Rechtsexpert*innen legen Anforderungen an Lieferkettengesetz vor

Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG von Initiative Lieferkettengesetz, CorA-Netzwerk, ECCHR, BUND

Berlin. Ein Lieferkettengesetz in Deutschland ist machbar – für Unternehmen genauso wie für den Gesetzgeber. Das zeigt ein Rechtsgutachten der Initiative Lieferkettengesetz, erstellt von Rechtsexpert*innen des Bündnisses mit Unterstützung durch Rechtsanwalt Robert Grabosch. Unternehmen in Deutschland sollen mit einem solchen Gesetz dazu verpflichtet werden, Mensch und Umwelt bei ihren globalen Geschäften besser zu schützen.

© CIR - Christliche Initiative Romero

Der „Goldene Ausbeuter“ geht an die Bundesregierung!

Organistionen übergeben über 2.000 unterschriebene Protestpostkarten und Offenen Brief.

Für ihre herausragenden Leistungen im Bereich Verschleppung menschenrechtlicher Verantwortung übergaben mehrere Organisationen der Bundesregierung vergangene Woche die Auszeichnung „Der Goldene Ausbeuter“. Die satirische Aktion wurde vom Aktionsbündnis Fairer Handel, dem CorA-Netzwerk, der Initiative Lieferkettengesetz, der CCC und WEED durchgeführt.

© Devi Adamo 2019

Transparenz in der Bekleidungsbranche wächst – aber viele Unternehmen im Textilbündnis verweigern sich weiterhin

FEMNET hat die wichtigsten Ergebnisse einer neuerlichen Studie auf Deutsch veröffentlicht

Textilunternehmen haben in den vergangenen Jahren große Fortschritte hin zur Offenlegung von Informationen über ihre Lieferketten gemacht. Dies zeigt ein im Dezember 2019 veröffentlichter Bericht eines Bündnisses von Gewerkschaften, Menschenrechtsgruppen und Arbeitsrechtsinitiativen, darunter die Kampagne für Saubere Kleidung.
Die Kurzfassung hat FEMNET ins Deutsche übersetzt. Der Bericht ist eine Aktualisierung der Unternehmensbefragung aus dem Jahr 2017. 

© ifeelstock-depositphotos.com

Gemeinnützigkeit braucht Einmischung

FEMNET ist seit 2019 Mitglied der Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“. Das langfristige Ziel dieser Allianz ist ein modernes Gemeinnützigkeitsrecht, denn wer sich mit politischer Bildung beschäftigt und politische Forderungen aufstellt, ist in Gefahr, seine Gemeinnützigkeit zu verlieren.

Mugilan P.

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Bündnisinitiative Tamil Nadu: „Alle müssen Verantwortung übernehmen“

Mugilan P. koordiniert seit Oktober 2018 das Trainings-Programm bei der MSI-TN, der indischen Partnerorganisation der Bündnisinitiative Tamil Nadu. In einem Interview des Bündnissekretariats des Textilbündnisses zieht er  eine Bilanz des ersten Jahres der Initiative.

Dieses Interview erschien im Jahresbericht 2019 des Bündnis für nachhaltige Textilien.

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Jahresthema 2020 im Textilbündnis: Geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz

Das Bündnis für nachhaltige Textilien macht geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz zum neuen Jahresthema 2020. Hierfür hat sich FEMNET stark gemacht, denn eine Auswertung der bestehenden Roadmaps (Jahrespläne) der Mitgliedsunternehmen hatte ergeben, dass kein einziger Hersteller explizite Maßnahmen gegen Frauendiskriminierung in seiner Lieferkette ergriffen hat.

© FEMNET

Öffentliche Beschaffung „auf den Knopf gestellt“ – neue Inhalte bei Schulung zu fairer Vergabe

Unter welchen Bedingungen wird Berufsbekleidung gefertigt? Welche neuen Richtlinien gibt es für die öffentliche Vergabe? Und wie stehen Unternehmen zu fairer Berufsbekleidung? Mit Fragen wie diesen haben wir die öffentliche Beschaffung während unserer Multiplikator_innenschulung im Oktober 2019 wieder ordentlich „auf den Knopf gestellt“.

© GBGW

Proteste für sichere Fabriken: Brand in Tazreen Fabrik vor sieben Jahren

Am 24.11.2012 brach in der Tazreen Fabrik in Bangladesch abends um 18.30 Uhr ein Brand aus. Von den über 1000 Arbeiter/innen befanden sich noch 600 in der Fabrik. Es gab keine Fluchtausgänge ins Freie und die Fenster waren vergittert. Einige Arbeiter_innen konnten die Ventilatoren aus dem Fenster reißen und durch die Lücke aus großer Höhe in die Tiefe springen. Im Feuer, beim Sprung aus der Höhe und später an den Folgen starben 125 Arbeiter_innen, 150 verletzten sich, teils schwer.

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