Aktuelles

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Nothilfe, die ankommt – SAVE im Kriseneinsatz

Auswirkungen der Corona Krise mehren und verändern sich. Zuerst waren Wanderarbeiter*innen von der nationalen Ausgangssperre betroffen – sie sind ohne Arbeit in den Städten gestrandet. Nun sehen sie sich mit der Herausforderung des globalen Rückgangs an Bestellungen und dem langfristigen Verlust ihrer Arbeit bedroht.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Momentan sind alle Stellen und Proktikumsplätze bei uns besetzt.

 

Coronavirus stärkt Argumente für neue EU-Textilgesetze

FEMNET veröffentlicht mit 64 zivilgesellschaftlichen Gruppen gemeinsame Vision für den globalen Textil-, Bekleidungs-, Leder- und Schuhsektor (TGLF).

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Gut beraten: Stadt Mannheim stärkt faire Beschaffung

Die Stadt Mannheim setzt sich ehrgeizige Ziele: Mit ihrem Leitbild 2030 will sie faire Beschaffung in den Fokus nehmen. FEMNET begleitete die Mannheimer Stadtverwaltung 2018 und 2019 dabei, dieses Vorhaben auf den Weg zu bringen.  

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Faire Uniformen: Recht und Ordnung in der Vergabe

Berlin und Brandenburg wollen fairer werden: Die Angestellten des öffentlichen Dienstes sollen in Zukunft nachhaltige Dienstkleidung tragen. FEMNET berät aktuell die Zentrale Vergabestelle für Brandenburg. Diese beschafft Arbeitskleidung gebündelt für beide Bundesländer.

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Von Rana Plaza zu COVID-19: Textilarbeiter*innen erneut in tiefer Krise. Faire Einkaufspraktiken von Unternehmen gefordert

Pressemitteilung der Zivilgesellschaft im Textilbündnis

Sieben Jahre nach dem Fabrikeinsturz von Rana Plaza stürzen Textilarbeiter*innen durch COVID-19 erneut in eine Krise. Gerade jetzt muss sich das Bündnis für nachhaltige Textilien als Instanz zur Sicherung von menschenrechtlicher Verantwortung beweisen, fordert die Zivilgesellschaft im Textilbündnis. Denn während Marken- und Einzelhandelsunternehmen auf die COVID-19-Krise mit weitreichenden Stornierungen bei ihren Zulieferern reagieren, erleiden Textilarbeiter*innen in den Produktionsländern aufgrund der Einkommensausfälle extreme wirtschaftliche Not. Fällt der reguläre Lohn weg, der ohnehin oft nicht bis zum Monatsende reicht, greifen dort auch keine sozialen Sicherungssysteme.

© Taslima Akter

Textilfabriken stehen still – wie reagieren die Unternehmen?

Die Corona-Pandemie hat die gesamte Textilwirtschaft stark getroffen – hier wie in den Produktionsländern. Zahlreiche Unternehmen stornieren Aufträge, nehmen bestellte Waren nicht mehr ab oder handeln Preisnachlässe aus. Andere versuchen sich mit ihren Produzenten auf eine Lastenteilung zu einigen.

Hierzulande sind derzeit alle Bekleidungsläden geschlossen, den Herstellern und Händlern ohne Online-Verkauf geht es besonders schlecht. Stark betroffen von den Schließungen sind insbesondere die Fast Fashion Ketten, die ihr Sortiment alle 4-6 Wochen verändern und riesige Mengen einkaufen. Nun bleiben sie auf der Frühjahrskollektion sitzen, die sich bei Wiedereröffnung der Geschäfte vermutlich nicht mehr voll verkaufen lässt. Rabattschlachten sind zu vermuten.

© FEMNET

Aktion zum Rana Plaza Gedenktag

Am 24. April 2013 stürzte das Rana Plaza Gebäude in Bangladesch ein und nahm 1.134 Textilarbeiter*innen das Leben. Jetzt – sieben Jahre nach der wohl größten Katastrophe in der Bekleidungsbranche – haben sich die allgemeinen Arbeitsbedingungen für die Arbeiter*innen nur wenig verbessert. Gerade in der derzeitigen Corona-Krise wird zudem deutlich, wie wenig Verantwortung die großen Mode-Unternehmen wirklich für ihre textilen Wertschöpfungsketten übernehmen. Leider mussten viele geplante Veranstaltungen und Demonstrationen abgesagt werden, deswegen starten wir zum diesjährigen Gedenktag eine besondere Mitmach-Aktion!

Was Corona für die Näher*innen bedeutet: Ein Lagebericht - live aus Indien und Bangladesch

Online-Veranstaltung in Englisch am 24. April 2020, 10 Uhr: Vertreterinnen der FEMNET-Partnerorganisationen diskutierten mit uns über die aktuelle Situation in Indien und Bangladesch. In der Videoaufzeichnung können Sie das Gespräch nachhören.

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