Aktuelles

Neues Kooperationsprojekt mit Cividep in Indien, Bangalore: Bildung und Betreuung für Kinder von Textilfabrikarbeiterinnen

Textilarbeiterinnen in Indien. Foto © CIVIDEPTextilarbeiterinnen in Indien. Foto © CIVIDEPMit Cividep in Bangalore, Südindien hat FEMNET ein neues Projekt begonnen. Es wird als Kleinprojekt aus Mitteln des BMZ unterstützt und läuft über das gesamte Jahr 2015. Es handelt sich um den Einsatz für die Schaffung von Kinderkrippen in Textilfabriken in Bangalore, die laut Gesetz vorgeschrieben sind, aber nicht umgesetzt werden. Näherinnen wissen oft nicht, wo sie ihre Kleinkinder lassen sollen und falls es eine Betreuung gibt, ist sie dermaßen schlecht, dass die Frauen ihre Kinder nicht der Fabrik anvertrauen wollen.

Erwartungen von FEMNET/ CCC an das Textilbündnis und die Bundesregierung

Stellungnahme des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung und der Kampagne für Saubere Kleidung zum Textilbündnis (Download als PDF-Datei)

Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung setzen sich seit vielen Jahren für die Einhaltung von Menschenrechten sowie international vereinbarten sozialen Standards und Normen bei transnationalen Unternehmen, ihren Tochterfirmen und Zulieferern ein.

Erwartungen von FEMNET/ CCC an das Textilbündnis und die Bundesregierung (2)

Stellungnahme des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung und der Kampagne für Saubere Kleidung zum Textilbündnis (Download als PDF-Datei)

Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung setzen sich seit vielen Jahren für die Einhaltung von Menschenrechten sowie international vereinbarten sozialen Standards und Normen bei transnationalen Unternehmen, ihren Tochterfirmen und Zulieferern ein.

03.12.2014: RTL-Moderatorin eröffnete Ausstellung in Köln

Die Ausstellung umfasst die Portraits der Frauen, die Infotafeln und den kurzen Dokumentarfilm zu der Entstehung der Fotografien. Foto: © Barbara BrunnerZur Eröffnung der Ausstellung ICH MACHE DEINE KLEIDUNG! DIE STARKEN FRAUEN AUS SÜD OST ASIEN in Köln lud FEMNET gemeinsam mit dem Café Stanton ein am 3. Dezember 2014 ins Café in der Kölner Innenstadt ein.

Kleidung hat unmittelbare Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Sie macht uns selbstbewusst. Attraktiv. Sie erzählt etwas über uns. Sie stiftet Identität. Wer aber setzt sich für uns an Webstuhl und Nähmaschine? Das wissen wir nicht. FEMNET will das ändern!

26.11.2014: Erfolgreiche Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion: „Kleider machen (arme) Leute? Nicht mit uns! Starke Frauen in Einzelhandel und Textilindustrie“

Heidemarie Wieczorek-Zeul, Dr. Gisela Burckhardt, Eva-Maria Welskop-Deffaa, Anna Hoff (Moderation), Katharina Partyka, Nese Aksoy (von links) Foto: © Barbara BrunnerHeidemarie Wieczorek-Zeul, Dr. Gisela Burckhardt, Eva-Maria Welskop-Deffaa, Anna Hoff (Moderation), Katharina Partyka, Nese Aksoy (von links).
Foto: © Barbara Brunner
Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen lud FEMNET zusammen mit UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. und mit Unterstützung des Landesbüros NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. November 2014 in das Gemeindezentrum der Trinitatiskirche in Bonn Endenich ein.

Unter dem Titel „Kleider machen (arme) Leute? Nicht mit uns! Starke Frauen in Einzelhandel und Textilindustrie“ diskutierten Heidemarie Wieczorek-Zeul, ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von FEMNET, Eva-Maria Welskop-Deffaa, Mitglied im Bundesvorstand bei ver.di, Nese Aksoy, Betriebsrätin bei Zara Köln und Katharina Partyka, Gründerin und Inhaberin von Kiss the Inuit.

Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zum geplanten Textilbündnis des BMZ

Am 16. Oktober 2014 will Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller ein Bündnisses für nachhaltige Textilien gründen.

Die Fabrikbrände bei Tazreen im November 2012 und bei Ali Enterprises in Pakistan sowie der Einsturz von Rana Plaza in Bangladesch am 24.4.2013 verursachten Tausende von Toten und Verletzten. Diese Unglücke geschahen trotz zahlreicher Kontrollen und freiwilliger Selbstverpflichtungen von Unternehmen. Bis heute sind die Opfer und Verletzten sowie deren Angehörige nicht fair und ausreichend entschädigt worden, da es hierfür keine gesetzliche Grundlage gibt. Bisher besteht nur für die Opfer von Rana Plaza ein freiwilliger Entschädigungsfonds, der noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt ist.

Broschüre „Fair, fair, fair sind alle meine Kleider – Mode aus fairer und ökologischer Produktion in Bonner Geschäften“

Titel der BroschüreFEMNET e.V. ist Herausgeberin der Broschüre 'Fair, fair, fair sind alle meine Kleider', welche eine aktuelle und attraktive Orientierungshilfe ist, um durch den Siegeldschungel zu finden und öko-­faire Kleidung in Bonn zu kaufen zu können.

Es werden 58 Bonner Geschäfte aufgeführt, die faire, ökologische oder in der EU 15 (alte EU Länder) produzierte Mode führen: Von schicken Boutiquen über Kinderbekleidungsläden bis zum Sport-­ und Outdoorsegment und Schneidereien.

Die Broschüre ist unter folgender Bestelladresse als Printausgabe erhältlich: FEMNET e.V., Kaiser-Friedrich-Str. 11, 53113 Bonn, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Zur Erstattung der Portokosten bitten wir um einen frankierten Briefumschlag oder um die Überweisung des Portobetrags/Spende auf das Konto: FEMNET e.V., GLS Gemeinschaftsbank eG, BLZ: 43060967, Konto: 300 800 800.

Sie können die Broschüre auch im Büro von FEMNET, Kaiser-Friedrich-Str. 11, 53113 Bonn erhalten. Die Geschäftszeiten des Büros sind von Mo. - Do. 8.30 - 16.30 Uhr.

Diesen Einkaufsführer stellt FEMNET auch gern in Bonner Schulen vor. Interessierte melden sich bitte bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Literaturtipp: Der Weg zu nachhaltiger Kleidung - Standards, Siegel und politische Rahmenbedingen.

Dieses im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen von Katharina Schaus im Sommer 2013 erstelle Gutachten hat einen Fokus auf Standards, Siegel und politische Rahmenbedingen der globaliserten Textilindustrie.

Die in diesem Gutachten eingebundene Übersicht beinhaltet 52 Textil-Label, die Anreize zu einer nachhaltigen Entwicklung geben und eine gesundheitliche oder umwelt- und sozialverträgliche Ausrichtung haben. Anhand der zusammengetragenen Basisinformationen zu allen Labeln, wurde eine Auswahl getroffen, für die nach vorgegebenen Parametern wie Transparenz, Positionierung, Klassifizierung und deren zugrunde gelegten Anforderungen (Kriterien), Qualität, Ressourcen, Umsetzung, Sozialverträglichkeit, etc. beispielhaft eine Analyse (Bewertung) erstellt wurde.

Neben einer Betrachtung von Problemfaktoren in der Textilindustrie entlang der Wertschöpfungskette ist auch ein Blick auf die Marktsituation von nachhaltiger Bekleidung Inhalt dieses Gutachtens.

Am Ende des Gutachtens werden aus den gewonnen Erkenntnissen entstandene Handlungsempfehlungen und relevante Themenfelder für Vertreter der Politik zusammengefaßt.

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