Aktuelles

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Innovative öffentliche Beschaffung: FEMNET als Expertin zum diesjährigen Deutschen Vergabetag eingeladen

Auf der größten und exklusiven vergaberechtlichen Fachtagung am 29. und 30. Oktober 2020 ist die Expertise von FEMNET gefragt.

Im Innovationsforum des digital stattfindenden 7. Vergabetags wird Projektleiterin Rosa Grabe, Verantwortlich für die Beratung zur fairen öffentlichen Beschaffung, die Lieferkette in den Fokus nehmen. Wie können Vergabestellen ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement einfordern? Wie können Eignungskriterien zur Sicherung sozialer Mindeststandards angewandt werden?

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Forschungsergebnisse belegen Ausbeutung in der Modebranche

Keine existenzsichernden Löhne, Überstunden und geschlechtsspezifische Diskriminierung. Der Bericht „Licht ins Dunkel: Ein Blick auf die Ausbeutung in der Modebranche“ (PDF-Datei) der Kampagne für Saubere Kleidung verdeutlicht die Notwendigkeit für ein Lieferkettengesetz.

Der Bericht zeigt mittels neuester Daten aus dem Online-Tool FashionChecker auf, wie wenig deutsche Modeunternehmen ihren Arbeiter*innen wirklich zahlen.

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Die Folgen der Corona-Krise wirken sich zunehmend auf Minderjährige aus

Mahdu und ihre kleine Tochter hatten Glück. In den schwierigen Tagen des Lockdowns half unser Partner SAVE der jungen Familie, die größte Not zu überstehen. Aber die Wiedereröffnung von Textilfabriken offenbart weitere Mißstände, wie die Zunahme von Kinderarbeit.

Zur aktuellen Lage in Indien und Bangladesch – Zusammenfassung des FEMNET-Webinars

Am 15. September 2020 veranstaltete FEMNET gemeinsam mit drei Aktivistinnen aus Indien und Bangladesch ein Webinar zur aktuellen Lage vor Ort. Sie berichteten von Lockerungen der Arbeitsgesetze in Indien, der Zunahme von Kinderarbeit und geschlechtsspezifischer Gewalt in den Fabriken sowie fatalen Vertragssystemen. Mit ihrer Arbeit unterstützen sie derzeit Betroffene unmittelbar mit Lebensmitteln, aber auch Rechtsberatungen. Die Lage ist sehr ernst, aber die Aktivist*innen zeigen sich kämpferisch.

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Lieferkettergesetz: Sorgfaltspflicht muss für alle Unternehmen gelten

Bonn/Berlin. Offenbar wird es heute erneut keine Einigung im Kabinett zu dem in der Koalitionsvereinbarung zugesagten Lieferkettengesetz geben. Nichtregierungsorganisationen im Textilbündnis warnen vor einer Verwässerung. Ein Lieferkettengesetz darf sich nicht nur auf die großen Unternehmen beschränken. Ein Lieferkettengesetz muss alle Unternehmen gesetzlich verpflichten, Menschenrechte und Umweltstandards in ihrer Lieferkette zu achten und Opfern Entschädigung vor deutschen Gerichten ermöglichen.

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Initiative protestiert mit mehr als 222.222 Unterschriften am Bundeskanzleramt – Kabinettsdebatte zu Lieferkettengesetz erneut verschoben

Aktivist*innen der Initiative Lieferkettengesetz haben heute in Berlin demonstriert. Die Besprechung für ein Lieferkettengesetz wurde erneut verschoben. Die Demonstrant*innen errichteten einen überdimensionalen gesetzlichen Rahmen und übergaben symbolisch eine Petition mit mehr als 222.222 Unterschriften an das Bundeskanzleramt. Gemeinsam mit dem Bündnis aus über 100 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert FEMNET, das Gesetz nicht länger zu verschieben.

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Ohne Hilfe geht es nicht – Die Situation der Textilarbeiterin Nazma Akter

Nazma Akter arbeitet seit fünf Jahren in einer Textilfabrik in Dhaka. Nach starken Lohnkürzungen zu Beginn des Lockdowns, muss sie und ihre Familie zwei Monate ohne Gehalt auskommen. Wie viele andere Textilarbeiter*innen in Bangladesch ist Nazma auf Lebensmittelspenden angewiesen, die wir mit unserem Corona-Nothilfefonds unterstützen.

Verantwortungsvoller Textileinkauf in Unternehmen

In der neuen Ausgabe Forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2020 zeigt unsere FAIR WEAR WORKS-Projektleiterin Marijke Mulder im Interview, wie verantwortungsvoller Textileinkauf ein einfach umzusetzender Baustein innerhalb der unternehmenseigenen Lieferkette werden kann.

Verzögerung beim Endspurt – Altmaier blockiert Entwurf für ein Lieferkettengesetz

Die für Ende August angekündigten Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz verzögern sich. Grund dafür ist die fortgesetzte Blockadehaltung von Wirtschaftsminister Peter Altmaier, der versucht eine gesetzliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen zu verhindern. Ein Bündnis von 100 Organisationen fordert diese Blockadehaltung zu beenden.

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