Aktuelles

Auszug des Titelbildes

Unter der Lupe: Nachweisführung in der fairen städtischen Beschaffung

FEMNET begleitete die öffentlichen Ausschreibungen der Städte Bonn, Köln und Stuttgart. Nun fassen wir unsere Erkenntnisse in einem Handbuch zusammen: Wir nehmen insbesondere die Nachweisführung mit Hilfe von Gütezeichen und Fragebögen „unter die Lupe“. 

Frauen erhalten „Dignity-Kits“, Pakete mit Damenbinden, Seife, Kondomen.

© Cividep

Nothilfe für Frauen – wie geht Cividep vor?

Rathnamma arbeitet als Näherin in der Bekleidungsindustrie. Ihr Mann hatte vor sechs Monaten einen Unfall, der ihn arbeitsunfähig machte. Rathnamma ist nun Alleinverdienerin.  Sie haben eine 15 Jahre alte Tochter, die in die 9. Klasse geht. Aufgrund des Corona bedingten Lockdowns können sie sich Miete und Schulgebühren nicht mehr leisten.

Löhne zum Leben statt Dividende bei Hugo Boss

Wenn der Konzern nicht voran geht, können die Aktionär*innen ihm den Weg weisen. So fordert die Aktionärin und FEMNET-Vorsitzende Dr. Gisela Burckhardt anlässlich der Hauptversammlung von Hugo Boss die Schaffung eines „Fonds für existenzsichernde Löhne“ für die Näher*innen in den Lieferketten des Konzerns. Spätestens in Zeiten der Corona-Krise wird nun sichtbar, dass ohne nachhaltige Einkommensstrukturen die Überlebensfähigkeit der Bekleidungsbranche und ihrer Beschäftigten auf dem Spiel steht.

Protest von Wanderarbeiter*innen aus dem Nethaji-Bekleidungspark in Perumanallur am Stadtrand von Tiruppur.

© HANDOUT E-MAIL

Wanderarbeiter*innen sitzen fest– keine Arbeit in der Stadt, keine Möglichkeit nach Hause zu reisen

„Wir sind müde und emotional ausgelaugt. Wenn wir schon hungrig bleiben müssen, sind wir das am liebsten zu Hause – bei unserer Familie und unseren Kindern.“ sagt Vijendra Mandal aus Jharkhand, der in Tamil Nadu in der Textilindustrie arbeitet.

Der Lockdown wurde ein zweites Mal verlängert und die Wiederaufnahme der Arbeit in den Fabriken bleibt noch unklar. Derweil kommt es zu Protesten von Wanderarbeiter*innen, die verlangen endlich nach Hause reisen zu dürfen.

© maxxyustas- depositphotos.com

Impulsberatung als Online-Seminar

Die aktuelle COVID 19-Pandemie erschwert Präsenzveranstaltungen. Darum gibt es zusätzlich zu unserem regulären Angebot aktuell auch die Möglichkeit, eine Impulsberatung per Online-Seminar zu vereinbaren.

Auch in diesem Format bieten wir für Entscheidungsträger_innen, Beschaffer_innen und Nutzer_innen von Kleidung und Schuhen maßgeschneiderte Unterstützung in Form einer Impulsberatung an. Entsprechend der jeweiligen Ausgangssituation identifizieren wir gemeinsam, welches die nächsten Schritte zur Umsetzung Ihres öko-fairen Beschaffungsprojektes sind und welche Akteure Sie dazu brauchen. Unser Workshopangebot richtet sich an Kommunen jeglicher Größe im ganzen Bundesgebiet und kann beispielsweise auf dem Webex-Account von FEMNET oder Ihrem eigenen Tool für Videokonferenzen stattfinden. Sprechen Sie uns an – dann sind wir digital auch schon bald bei Ihnen.

© NGWF

NGWFs Forderungen für Bangladeschs Textilarbeiter*innen – auf Rana Plaza folgt COVID-19

Prekäre Arbeitsbedingungen und Löhne, die knapp zur Existenzsicherung dienen. Textilarbeiter*innen spüren die COVID-19 Krise deutlich. Der Einbruch des Exportgeschäfts Bangladesch wirkt sich auf ihren Schultern aus. Forderungen nach Löhnen und fairem Umgang in der Krise werden laut.

Die Rana Plaza Katastrophe vor sieben Jahren legt die prekären Arbeitsbedingungen der Bekleidungsindustrie in Bangladesch offen. Bijoy (im Bild vorne links) und Pervey (im Bild vorne rechts) haben damals durch den Einsturz des Fabrikgebäudes ihre Eltern verloren.

© Cividep

Anstieg von Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Die Corona Krise bedeutet existenzielle Unsicherheit. Ohne Arbeit und ohne Lohn sind viele Arbeiter*innen vermehrtem Stress und der Sorge um die Ernährung ihrer Familien ausgesetzt. Häusliche Gewalt steigt.

© SAVE

Nothilfe, die ankommt – SAVE im Kriseneinsatz

Auswirkungen der Corona Krise mehren und verändern sich. Zuerst waren Wanderarbeiter*innen von der nationalen Ausgangssperre betroffen – sie sind ohne Arbeit in den Städten gestrandet. Nun sehen sie sich mit der Herausforderung des globalen Rückgangs an Bestellungen und dem langfristigen Verlust ihrer Arbeit bedroht.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Momentan sind alle Stellen und Proktikumsplätze bei uns besetzt.

 

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