Aktuelles

Bildungsmodule & Workshops

Unterstützung für die universitäre Lehre

Für viele Dozierende an Hochschulen und Universitäten sind Perspektiven der Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil der Studiengestaltung. In der universitären Lehre können Dozierende Unterstützung von FEMNET erhalten: mit Workshop-Angeboten und frei verfügbaren Bildungsmaterialien.

Workshops an Hochschulen

Gemeinsam lernen bei einem FEMNET-Workshop© FEMNETUnsere Workshops und Vorträge stärken die Hochschulbildung: Speziell geschulte Referent*innen vermitteln die Inhalte der Bildungsmodule zielgruppenorientiert und partizipativ, wobei sie vielfältige und kompetenzorientierte Methoden anwenden (Web Quest, Analysen, Rollenspiele, Lernparcours, Kleingruppenarbeiten, Thementische, Worldcafe, Quiz, PowerPoint Präsentationen). Gerne beraten wir Sie bei der Themenwahl oder passen die Inhalte einzelner Module auf Ihre Anforderungen an.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und buchen Sie eine unserer Referent*innen. Darüber hinaus bieten wir an, gemeinsam mit Dozierenden Semesterprojekte zu entwickeln und zu begleiten.

Toolkit für Bildungsmodule

Unser Toolkit „Bildungsmodule für eine sozial-gerechte Modeindustrie“ bündelt unser aktuelles Wissensangebot zum Thema Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie und legt ein besonderes Augenmerk auf Frauenrechte. Ob Unternehmensverantwortung, Sozial- und Umweltstandards oder Arbeits- und Menschenrechte:

Das Toolkit ist flexibel einsetzbar und bietet Materialien für Studierende mit unterschiedlichem Vorwissen. Die Inhalte stehen zur freien Verfügung und dürfen im Rahmen einer Creative Commons Lizenz für eigene Veranstaltungen verwendet werden. FEMNET bietet außerdem informative Kurzfassungen der Module 1-12 als Factsheets.

Die Bildungsmodule im Überblick

Das Toolkit besteht aus insgesamt 16 Modulen, die flexibel für die universitäre Lehre einsetzbar sind.

 

FEMNET-Referent*innen für die Bildungsarbeit

Unser Referent*innen-Netzwerk ist bundesweit organisiert. Jede*r von ihnen bringt fachliche Qualifikation und praktische Erfahrung mit: in Textilwirtschaft und Bekleidungsindustrie sowie in der politischen Bildungsarbeit. Das Engagement unserer Referent*innen ist das Fundament unserer Wirkung.

 

Frauen erhalten „Dignity-Kits“, Pakete mit Damenbinden, Seife, Kondomen.

© Cividep

Nothilfe für Frauen – wie geht Cividep vor?

Rathnamma arbeitet als Näherin in der Bekleidungsindustrie. Ihr Mann hatte vor sechs Monaten einen Unfall, der ihn arbeitsunfähig machte. Rathnamma ist nun Alleinverdienerin.  Sie haben eine 15 Jahre alte Tochter, die in die 9. Klasse geht. Aufgrund des Corona bedingten Lockdowns können sie sich Miete und Schulgebühren nicht mehr leisten.

Löhne zum Leben statt Dividende bei Hugo Boss

Wenn der Konzern nicht voran geht, können die Aktionär*innen ihm den Weg weisen. So fordert die Aktionärin und FEMNET-Vorsitzende Dr. Gisela Burckhardt anlässlich der Hauptversammlung von Hugo Boss die Schaffung eines „Fonds für existenzsichernde Löhne“ für die Näher*innen in den Lieferketten des Konzerns. Spätestens in Zeiten der Corona-Krise wird nun sichtbar, dass ohne nachhaltige Einkommensstrukturen die Überlebensfähigkeit der Bekleidungsbranche und ihrer Beschäftigten auf dem Spiel steht.

Protest von Wanderarbeiter*innen aus dem Nethaji-Bekleidungspark in Perumanallur am Stadtrand von Tiruppur.

© HANDOUT E-MAIL

Wanderarbeiter*innen sitzen fest– keine Arbeit in der Stadt, keine Möglichkeit nach Hause zu reisen

Wir sind müde und emotional ausgelaugt. Wenn wir schon hungrig bleiben müssen, sind wir das am liebsten zu Hause – bei unserer Familie und unseren Kindern.“ sagt Vijendra Mandal aus Jharkhand, der in Tamil Nadu in der Textilindustrie arbeitet.

Der Lockdown wurde ein zweites Mal verlängert und die Wiederaufnahme der Arbeit in den Fabriken bleibt noch unklar. Derweil kommt es zu Protesten von Wanderarbeiter*innen, die verlangen endlich nach Hause reisen zu dürfen.

© maxxyustas- depositphotos.com

Impulsberatung als Webinar

Die aktuelle COVID 19-Pandemie erschwert Präsenzveranstaltungen. Darum gibt es zusätzlich zu unserem regulären Angebot aktuell auch die Möglichkeit, eine Impulsberatung per Webinar zu vereinbaren.

Auch in diesem Format bieten wir für Entscheidungsträger_innen, Beschaffer_innen und Nutzer_innen von Kleidung und Schuhen maßgeschneiderte Unterstützung in Form einer Impulsberatung an. Entsprechend der jeweiligen Ausgangssituation identifizieren wir gemeinsam, welches die nächsten Schritte zur Umsetzung Ihres öko-fairen Beschaffungsprojektes sind und welche Akteure Sie dazu brauchen. Unser Workshopangebot richtet sich an Kommunen jeglicher Größe im ganzen Bundesgebiet und kann beispielsweise auf dem zoom-Account von FEMNET oder Ihrem eigenen Webinar-Tool stattfinden. Sprechen Sie uns an – dann sind wir digital auch schon bald bei Ihnen.

© NGWF

NGWFs Forderungen für Bangladeschs Textilarbeiter*innen – auf Rana Plaza folgt COVID-19

Prekäre Arbeitsbedingungen und Löhne, die knapp zur Existenzsicherung dienen. Textilarbeiter*innen spüren die COVID-19 Krise deutlich. Der Einbruch des Exportgeschäfts Bangladesch wirkt sich auf ihren Schultern aus. Forderungen nach Löhnen und fairem Umgang in der Krise werden laut.

Die Rana Plaza Katastrophe vor sieben Jahren legt die prekären Arbeitsbedingungen der Bekleidungsindustrie in Bangladesch offen. Bijoy (im Bild vorne links) und Pervey (im Bild vorne rechts) haben damals durch den Einsturz des Fabrikgebäudes ihre Eltern verloren.

© Cividep

Anstieg von Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Die Corona Krise bedeutet existenzielle Unsicherheit. Ohne Arbeit und ohne Lohn sind viele Arbeiter*innen vermehrtem Stress und der Sorge um die Ernährung ihrer Familien ausgesetzt. Häusliche Gewalt steigt.

© SAVE

Nothilfe, die ankommt – SAVE im Kriseneinsatz

Auswirkungen der Corona Krise mehren und verändern sich. Zuerst waren Wanderarbeiter*innen von der nationalen Ausgangssperre betroffen – sie sind ohne Arbeit in den Städten gestrandet. Nun sehen sie sich mit der Herausforderung des globalen Rückgangs an Bestellungen und dem langfristigen Verlust ihrer Arbeit bedroht.

Coronavirus stärkt Argumente für neue EU-Textilgesetze

FEMNET veröffentlicht mit 64 zivilgesellschaftlichen Gruppen gemeinsame Vision für den globalen Textil-, Bekleidungs-, Leder- und Schuhsektor (TGLF).

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