Verdammt hoher Preis - Billigmode und die Selbstmordrate bei indischen Arbeiterinnen / Monitor vom 21.06.2012

Sumangali, die glückliche Braut. Das geht so: Für drei Jahre und mehr werden Mädchen und junge Frauen an Textilfabriken im Süden Indiens regelrecht verkauft. Erst am Ende gibt es eine Prämie, nur wenige hundert Euro. Hält ein junges Mädchen das Schuften nicht durch, war alles umsonst und sie bekommt fast nichts. Wir treffen eine Frau, die sich selbst freundlich Agentin nennt. Ihr Job: Die Eltern so lange zu belügen, bis sie ihr die Töchter mitgeben.

Gisela Burckhardt, Kampagne für Saubere Kleidung: „Das Sumangali-System ist eigentlich noch mal eine weitere Spirale in der Ausbeutungsstruktur, die wir kennen bisher. Dass man junge Mädchen verpflichtet und die Eltern sie ja auch mehr oder weniger verkaufen an eine Fabrik. Das ist eine reine Sklaverei.“

Link zum Video und der Sendungszusammenfassung:

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/0621/indien.php5

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