Transparenz und Audits Unternehmensverantwortung

Hintergrundinformationen zur Transparenzkampagne

Gesetzliche Rahmenbedingungen
Trotz Verhaltenskodizes haben sich die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern nicht entscheidend verbessert. Ein Grund dafür ist, dass es sich um freiwillige Maßnahmen von Unternehmen handelt, deren Einhaltung nicht eingeklagt werden kann. Deshalb sind gesetzliche Regelungen nötig. Sie sind allerdings auch nur eine Grundlage, aber allein nicht ausreichend, weil sich die Unternehmen oftmals nicht an die Umsetzung halten, wie Studien von FEMNET und seinen Partnerorganisationen zeigen.

Transparenz allein genügt nicht, es muss auch darum gehen, die Situation zu verbessern!

Dass dies möglich ist, zeigt der Bangladesch-ACCORD, bei dem die Ergebnisse der Fabrikkontrollen in Hinblick auf Statik, Elektrik und Feuerschutz im Internet für alle offen einsehbar sind.Transparenz wird auch bei der Umsetzung der Korrekturmaßnahmen hergestellt.

Weiterführende Informationen

Cover des FEMNET-Factsheet zum Thema Transparenz

FEMNET-Fact-Sheet: Transparenz und Audits (2017)
„Wer passt auf?“ – Unternehmen auffordern, soziale Verantwortung für ihre Arbeiterinnen zu übernehmen

Wer passt auf die Kinder von Arbeiterinnen auf, während sie unsere Kleidung nähen? Und wer passt eigentlich darauf auf, dass Unternehmen ihre Sorgfaltspflicht wahrnehmen und Gesetze einhalten? FEMNET e.V. setzt sich mit der Kampagne #WerPasstAuf? dafür ein, dass Unternehmen ihre soziale Verantwortung wahrnehmen. Zusammen mit unseren Partnern in Indien und Bangladesch kämpfen wir u.a. dafür, dass Modeunternehmen gemeinsam mit ihren Zulieferern gute Kinderbetreuung für die Arbeiterinnen vor Ort einrichten und dass die Rechte schwangerer Arbeiterinnen beachtet werden, sodass die Gesundheit von Müttern und Kindern nicht gefährdet wird.

PDF-Download (0,3 MB)


Cover der Broschüre 'Follow the Thread' (2017)

Follow the Thread - Demand transparency now! (2017)

Der Bericht „Follow the Thread – Folge dem Faden“ (PDF-Datei) zeigt die Ergebnisse einer breiten internationalen Koalition, darunter die Clean Clothes Campaign, die 72 Unternehmen weltweit aufgefordert haben, ein Transparenzversprechen abzugeben. Als einzige deutsche Firmen haben sich bisher nur Adidas und Esprit darauf festgelegt, den sogenannten Transparency Pledge bis Ende 2017 umzusetzen.

PDF-Download (1,8 MB)

 

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