Zwei Jahre nach dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch wurden 41 Verantwortliche wegen Mordes angeklagt. Bei dem Einsturz kamen mehr als 1.100 Menschen ums Leben. Unter den Angeklagten ist der Besitzer des Gebäudes, die Eigentümer der 7 Fabriken, die sich im Gebäude befanden sowie zwölf Beamte, die für Sicherheitskontrollen verantwortlich waren. Sollten die Angeklagten wegen Mordes verurteilt werden, droht ihnen die Todesstrafe.

Der Gebäudebesitzer Sohel Rana wurde wenige Tage nach dem Einsturz an der indischen Grenze festgenommen, wo er versuchte sich ins Nachbarland abzusetzen.

Deutsche Konzerne, die von der Fabrik beliefert wurden, zahlten entweder gar nicht (Adler, NKD) oder zu wenig (KiK) in den Entschädigungsfonds für die Opfer und ihre Hinterbliebenen der Rana Plaza Katastrophe.

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