• Der Accord ist ein gesetzlich bindendes Abkommen zwischen Unternehmen und Gewerkschaften. Dieses beinhaltet, dass Arbeiter*innen und Arbeitervertreter*innen eine zentrale Rolle zugeschrieben bekommen, womit auch der direkte Einbezug von Gewerkschaftsvereinigungen in Schulungen in den Fabriken gemeint ist.
  • Transparenz hat einen hohen Stellenwert, damit geht auch die Offenlegung der Fabriken, die zu dem Accord gehören, einher. Unverzügliche Berichterstattung von Untersuchungen an Arbeitervertreter*innen sowie Veröffentlichung von allen Untersuchungsberichten gehören ebenfalls dazu.
  • Unterzeichnende Unternehmen verpflichten sich dazu, dass von ihnen beauftragte Fabriken sicher werden und ausreichende Finanzierung für die baulichen Reparaturen sowie Renovierungen zur Verfügung stehen.
  • Das Bündnis ist nicht gesetzlich bindend. Gewerkschaften, Arbeiter*innen und deren Vertreter*innen werden nicht mit eingebunden.
  • Untersuchungsberichte werden nicht zwingend veröffentlicht bis ein Sanierungsplan vereinbart wurde; außer im Falle unmittelbar bevorstehender Gefahr.
  • Trotz dieser grundlegenden Unterschiede der Steuerung, Verpflichtung und Transparenz, arbeitet der Accord mit allen relevanten Akteuren zusammen, um die Sicherheit der Kleiderherstellungsindustrie in Bangladesch zu verbessern, darunter auch mit diesem Bündnis.
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