Kernelemente des Abkommens sind:

  • Es ist ein verbindliches Abkommen, kein freiwilliges, da die Unternehmen sich mit ihrer Unterschrift rechtlich dazu verpflichten, das Abkommen umzusetzen und finanziell dazu beitragen.
  • Brandschutz- und Gebäudesicherheitskontrollen werden von geschulten, unabhängigen Sicherheitsexperten bei den Lieferanten der teilnehmen Unternehmen (ca. 2000 Fabriken in Bangladesch, rund die Hälfte aller Fabriken)  durchgeführt.
  • Unternehmen verpflichten sich, an Kosten von Umbau, Renovierung der Fabriken finanziell zu beteiligen.
  • Bildung von betrieblichen Arbeitsschutzkomitees, in die die Beschäftigten ihre VertreterInnen wählen. Gewerkschaften sollen Zugang zu den Fabriken erhalten.
  • Schulung der Beschäftigten in Brandschutzmaßnahmen unter Beteiligung von lokalen Arbeitsrechtsorganisationen/Gewerkschaften.
  • Veröffentlichung der Prüfungsergebnisse der Fabriken, öffentliche Berichterstattung über alle Kontrollen.
  • Jedes Unternehmen, das den Vertrag unterzeichnet hat, wird ja nach Größe und nach Zahl der Lieferanten in Bangladesch jährlich bis zu 500.000 US Dollar in einen gemeinsamen Topf zahlen, aus dem alle Maßnahmen des Brandschutzabkommens und die Arbeit des Steuerungskomitees bezahlt werden.
Jetzt spenden