24.05.2012: Aufruf und Protestmailaktion an Ministerin von der Leyen und an Aldi

Protestaktion 2012Deutsche Unternehmensverbände und die Bundesregierung versuchen derzeit zu verhindern, dass die EU-Kommission eine Transparenz-Richtlinie verabschiedet, wonach Unternehmen zukünftig verpflichtet werden sollen, regelmäßig über die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf Umwelt und Menschen in der gesamten Lieferkette zu berichten. Durch ihre Blockadehaltung deckt die Bundesregierung die Zahlung von Hungerlöhnen, Ausbeutung und Misshandlung amArbeitsplatz, Unterdrückung von Gewerkschaften von Zulieferbetrieben deutscher Unternehmen.  Das Arbeitsministerium hat die Federführung bei der Blockade der EU-Transparenzrichtlinie.

Im Rahmen der Kampagne für Saubere Kleidung fordert FEMNET e.V.

Frau von der Leyen, blockieren Sie nicht länger die Offenlegungspflicht für Unternehmen!
Arbeiten Sie zusammen mit der EU konstruktiv an der Ausgestaltung von Regeln, die deutsche und europäische Unternehmen endlich zur Einhaltung von Menschenrechten, Sozial- und Umweltstandards verpflichten

!Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, gibt es auf der Webseite der Kampagne für Saubere Kleidung eine Protestmailaktion:
Beteiligen sich sich und fordern Sie Frau von der Leyen auf zu handeln!

Da auch die deutschen Unternehmensverbände derzeit versuchen zu verhindern, dass die EU-Kommission eine Transparenz-Richtlinie verabschiedet, richtet sich eine zweite Protestmailaktion an Aldi:

Bitte schreiben Sie einen Protestbrief an Aldi!

Dieser Aufruf als PDF-Datei

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