13.03.2012: Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) traf sich mit Lidl

Mitglieder der CCC (FEMNET, CIR, ver.di und Südwind aus Österreich) trafen sich am 13. März 2012 zu einem erneuten Gespräch mit Lidl. Frühere Gespräche fanden 2008, 2009 und 2010 statt.

Seit nunmehr fünf Jahren konfrontiert die CCC die Discounter Aldi, Lidl und KiK mit massiven Arbeitsrechtsverletzungen in der Textilproduktion in ihren Zulieferfabriken in Bangladesch. Während Aldi keinerlei Anstrengungen unternahm und sich auch weigert, mit der CCC zu sprechen, führte Lidl Trainings zu Sozialstandards bei Produzenten in Bangladesch und China durch. Die CCC wollte wissen, ob sich bei den Arbeitsbedingungen etwas verbessert hat und gab deshalb eine Recherche in Auftrag. Ende 2011 untersuchte ein Team die Arbeitsbedingungen bei zehn Zulieferbetrieben von Aldi, Lidl und KiK im Billiglohnland Bangladesch und befragte dafür insgesamt 162 ArbeiterInnen. Die Ergebnisse wurden in der Publikation „Im Visier Discounter“ veröffentlicht und sind ernüchternd, denn bei den Arbeiterinnen kommt kaum etwas an (siehe unsere PM vom 9. Januar 2012). Die Analyse der problematischen Situation in Bangladesch teilten auch die anwesenden Vertreter von Lidl. Selbst die GIZ kam in ihrem Bericht weitgehend auf ähnliche Ergebnisse bezüglich einiger Kernprobleme in den Zulieferstätten, aber die Schlussfolgerungen, die der Bericht daraus zieht, sind ungenügend.

Im Gespräch mit Lidl erläuterte die CCC diesbezüglich ihre Kritik und nannte Lidl folgende Forderungen, um die Situation in den Zulieferbetrieben zu verbessern:


Bonn, 27.3.2012

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