© Marieke van der Velden

Kun Hon (Jg. 1990) aus Kambodscha

„Ich werde wütend, wenn ich an die Besitzer der Unternehmen denke, für die ich Kleidung mache. Sie sitzen in ihrem Büro und zählen das Geld, aber wir müssen uns abrackern für einen Hungerlohn. Am liebsten würde ich mich organisieren, damit wir alle in der Fabrik einen gerechten Lohn bekommen. Aber ich traue mich nicht, Gewerkschaftsmitglied zu werden.“

Am Ende, wenn alle Kleidungsstücke genäht, zugeschnitten und verpackt sind, überprüft Kun, ob der Auftrag korrekt ausgeführt ist. In den Kartons, die an ihr vorbeilaufen, befinden sich Hosen, T-Shirts und andere Kleidungsstücke. „Meine Arbeit sorgt für ein einigermaßen festes Gehalt. Das brauche ich. Das Einkommen ist meine Sicherheit.“

 

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