Chung mit ihrer Mutter und ihrem Sohn vor ihrem Haus.

© Marieke van der Velden

Chung Srey Sros (Jg. 1973), aus Kambodscha

Sechs Tage die Woche, ungefähr zehn Stunden am Tag näht Chung unzählige Bündchen an Hosen fest. „Meine Arbeit – die finde ich schrecklich! Aber sie bringt Essen und deshalb muss ich sie tun.“

Sie zuckt mit den Schultern. „Ich fürchte mich nicht so schnell. Ich kann für mich selbst einstehen.“ Nach dem Fotoshooting ist sie ganz übermütig: „So was habe ich vorher noch nie gemacht. Wirklich schön, wie frei und glücklich man sich auf einmal fühlen kann. Demnächst werden sich Menschen mein Gesicht anschauen – aufregend. Das macht mich stolz. Auch wenn ich nicht selbst da sein kann, bin ich doch irgendwie bei der Ausstellung anwesend.“

 

 

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