Kampagne für Saubere Kleidung - Clean Clothes Campaign

Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign)

Gemeinsam sind wir stärker als allein, deshalb bündeln wir unsere Kräfte im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie mit vielen weiteren Organisationen in Deutschland wie auch international.

Die Clean Clothes Campaign (CCC)

ist ein weltweites Netzwerk, in dem über 300 Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen (NRO) sowie kirchliche Gruppen, Gewerkschaften und Recherche-Institutionen zusammenarbeiten. In Europa ist die CCC in 17 Ländern vertreten, in Deutschland besteht die CCC als Verein, in der NGOS, Gewerkschaften, Forschungsinstitute und Gewerkschaften sich für das gleiche Ziel einsetzen, nämlich die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter*innen weltweit.

Unser Beitrag

FEMNET engagiert sich maßgeblich im Trägerkreis der Kampagne für Saubere Kleidung Deutschland und unterstützt verschiedene CCC-Kampagnen wie beispielsweise die Aktivitäten für die Verlängerung des Accord-Abkommens in Bangladesch oder die #GoTransparent-Kampagne. Wir machen Öffentlichkeitsarbeit, wirken an Stellungnahmen mit und beteiligen uns an Straßenaktionen. Unser offener FEMNET-Aktionstreff „FairQuatschen“ ist gleichzeitig auch die Regionalgruppe Bonn der CCC. Auf internationaler Ebene bringen wir uns aktiv in verschiedenen CCC-Arbeitsgruppen ein. Zur Vernetzung und Kampagnenplanung nehmen wir an nationalen und internationalen Treffen der CCC teil.

Unsere Ziele

Das Ziel der CCC ist die Schaffung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in der weltweiten Bekleidungs- Sport- und Schuhindustrie.

Das wollen wir erreichen:

  1. Unternehmen halten grundlegende Menschen- und Arbeitsrechte entlang der gesamten Lieferkette ein; Staaten schaffen gesetzliche Regeln, die Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten verpflichten; Beschäftigte haben einen direkten Zugang zu Beschwerdemechanismen, die  Rechtsverletzungen untersuchen, ahnden und für Wiedergutmachung sorgen. Diese Leitprinzipien wurden 2011 vom UN-Menschenrechtsrat verabschiedet.
  2. Die Kämpfe der Beschäftigten in den Produktionsländern - insbesondere der Frauen - bei der Verletzung von Arbeitsrechten werden solidarisch unterstützt, vor allem durch Kampagnen, die sich an die deutschen einkaufenden Unternehmen richten.
  3. Die deutsche Öffentlichkeit ist informiert und unterstützt unsere Kampagnen.

Die Grundlage für menschenwürdige Arbeit sind die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (IAO/ILO). Diese fordern Vereinigungsfreiheit, das Recht auf kollektive Verhandlungen, ein Mindestalter für Beschäftigte, existenzsichernde Löhne, Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, Arbeitszeitregelung sowie das Verbot von Zwangsarbeit und Diskriminierung. Von zentraler Bedeutung für die Schaffung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen sind die gewerkschaftlichen Rechte, damit Arbeiter*innen sich selbst für die Einhaltung von Arbeitsrechten einsetzen können.

Mehr Informationen: www.saubere-kleidung.de

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