Nachrichten - Corona-Nothilfefonds

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Ohne Hilfe geht es nicht – Die Situation der Textilarbeiterin Nazma Akter

Nazma Akter arbeitet seit fünf Jahren in einer Textilfabrik in Dhaka. Nach starken Lohnkürzungen zu Beginn des Lockdowns, muss sie und ihre Familie zwei Monate ohne Gehalt auskommen. Wie viele andere Textilarbeiter*innen in Bangladesch ist Nazma auf Lebensmittelspenden angewiesen, die wir mit unserem Corona-Nothilfefonds unterstützen.

Nazma Akter arbeitet in der Fabrik Masud Apparel Ltd. in Dhaka Bangladesch. Zu Beginn der Corona Pandemie verlässt ihre Familie die Stadt und lebt seither in ihrem Heimatdorf auf dem Land. Nazma bleibt allein zurück. Im März erhielt sie aufgrund der Fabrikschließung und Auftragsstornierungen nur 60% ihres Lohns, in den darauffolgenden Monaten bleibt das Gehalt aus. Mit ihrem Einkommen muss Nazma auch ihre Familie unterstützen, der sie regelmäßig Geld schickt. An manchen Tagen verzichtet sie auf Nahrung, weil schlichtweg das Geld dafür fehlt.

In dieser schweren Zeit wird Nazma von ihrem Mann verlassen, der sie nach der Trennung finanziell nicht weiter unterstützt. Das belastet Nazma psychisch sehr. Mit Angst schaut sie in die Zukunft und weiß nicht, wie sie und ihre Familie die nächsten Monate mit ihrem geringen Lohn überstehen sollen. In Bangladesch gibt es rund 5000 Fabriken. 80% der Beschäftigten sind Frauen. Seit dem 26. April haben viele Fabriken wieder die Produktion aufgenommen, allerdings nicht mit der vollen Auslastung. Viele Arbeiter*innen erhalten immer noch nicht ihren vollen Lohn und sind wie Nazma auf Unterstützung für sich und ihre Familien angewiesen. Mit dem Corona-Nothilfefonds unterstützen wir unsere Partner vor Ort, damit Betroffene mit Notwendigsten zum Leben versorgt werden können.

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