Nachrichten - Corona-Nothilfefonds

Deepak Biswas und Tanima Mandal arbeiten in der Bekleidungsindustrie und berichten von ihrer Lage. © SAVE

Nothilfe, die ankommt – SAVE im Kriseneinsatz

Auswirkungen der Corona Krise mehren und verändern sich. Zuerst waren Wanderarbeiter*innen von der nationalen Ausgangssperre betroffen – sie sind ohne Arbeit in den Städten gestrandet. Nun sehen sie sich mit der Herausforderung des globalen Rückgangs an Bestellungen und dem langfristigen Verlust ihrer Arbeit bedroht.

Auch Deepak Biswas und Tanima Mandal sind aus dem Bundesstaat Westbengalen als Wanderarbeiter*innen nach Tirupur gekommen. Seit einem Jahr arbeiten sie in Tirupur nun in einer der vielen Textilfabriken.

In diesem Video berichten die Beiden von ihrer derzeitigen Situation in der Krise. Gerade in Zeiten von COVID-19 sind Menschenrechte und Solidarität wichtiger denn je.

Deepak Biswas und Tanima Mandal arbeiten in der Bekleidungsindustrie und berichten von ihrer Lage.

Auswirkungen der Corona Krise auf die Fabriken zeigen sich durch den Einbruch von Aufträgen aus Europa und den USA. Zudem macht die Ausbreitung des Virus den Beschäftigten ebenfalls zu schaffen.

In Tirupur findet sich eine Vielzahl von Textilfabriken. In bis zu 10.000 Fertigungseinheiten waren über 800.000 Beschäftigte aktiv. Nach Angaben von SAVE kann die Mehrzahl der Fabriken die Beschäftigten nicht mehr halten. Nun geht es um die Herausforderung, dass Arbeiter*innen zukünftig kaum mehr Arbeit haben werden, für die sie bezahlt werden können.

Die staatlich angeordnete Ausgangssperre endet am 3. Mai 2020 und erste Entspannungsmaßnahmen werden erwartet. Es ist jedoch noch unklar in welchem Maße die Wirtschaft wieder anlaufen kann.

Am 30. April 2020 verkündete die indische Regierung, dass eine Rückkehr von Wanderarbeiter*innen in ihre Heimat nun erlaubt werde. Allerdings ist zu vermuten, dass die wenigsten zurückkehren wollen, sondern um Arbeit zu finden stattdessen woanders hin gehen oder bleiben.

SAVE hat schnell reagiert und von Anfang an Wanderarbeiter*innen mit Lebensmitteln unterstützt.

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