Nachrichten - #SolidarityWorks!

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Trauriger Rekord – Indien steht auf Platz 3 bei der Anzahl der weltweiten Coronafälle

Laut Johns Hopkins University steht Indien inzwischen weltweit nach den USA und Brasilien an 3. Stelle bei den Coronafällen und -toten.Immer noch sind viele Näher*innen aufgrund der Coronakrise besonders betroffen. Existenzielle Bedrohung, Kinderarbeit und sexuelle Ausbeutung nehmen zu. Unsere Partner vor Ort unterstützen Arbeiter*innen bei der Zahlung ihrer Rechnungen und versorgen sie mit Grundnahrungsmitteln. Mit dem Corona-Nothilfefonds leisten wir dabei einen wichtigen Beitrag.

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Noch kein Ende in Sicht – Näher*innen in Bangladesch kämpfen weiter um ihre Existenz

In vielen großen Exportfabriken in Bangladesch wird wieder produziert. Die Gesamtauslastung ist aber noch nicht erreicht und viele Näher*innen bleiben weiter ohne Arbeit. Gleichzeitig werden unter dem Vorwand der Coronakrise Arbeitsrechte beschnitten und Gewerkschafter*innen entlassen.

Gewerkschafter*innen im Hungerstreik

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Hungerstreik als Protest für Corona-bedingte Entlassungen in Bangladesch

Im Zuge der Corona Krise offenbaren sich die prekären Arbeitsverhältnisse in der Bekleidungsindustrie. Entlassungen und Lohnausfälle setzen sich fort: weitere 3000 Textilarbeiter*innen wurden von jetzt auf gleich entlassen. Sie reagieren mit Protest und einem symbolischen Hungerstreik.

Nahrungsmittel werden an bedürftige Textilarbeiter*innen in Tamil Nadu verteilt.

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Jetzt abstimmen und zusätzliche Spendengelder für den FEMNET Corona-Nothilfefonds mobilisieren

Auf der Spendenplattform Canada Life kann ab heute, 16. Juni 2020, für unseren Corona-Nothilfefonds abgestimmt werden.

Jede Stimme zählt und unterstützt FEMNET darin, zusätzliche Spendengelder für die Versorgung der Textilarbeiter*innen und ihrer Familien in Indien und Bangladesch zu erhalten.

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Verwoben – Bangladeschs Textilkrise und die Existenzen von Arbeiter*innen

Shefali ist froh, dass sie Nahrungsmittelhilfe von NGWF über den FEMNET Corona Nothilfefonds erhalten kann: “It will help me for some days” 

Shefali ist 18 Jahre alt und arbeitet in einer Textilfabrik in Dhaka. Mit ihrem Einkommen unterstützt sie ihre Familie als Alleinverdienerin. Auf Grund der Corona-Pandemie erhielt sie allerdings nur 60% ihres März Gehaltes. Nachdem die Fabrik dann noch zwei Monate im April und Mai schließen musste, erhielt Shefali weder Arbeitsmöglichkeiten noch irgendwelche Lohnzahlungen. Mit dem reduzierten Gehalt konnte sie nicht alle Ausgaben für Hausmiete, Lebensmittel, Kindererziehung, Transport und Medikamente für sich und die sechsköpfige Familie übernehmen.

Frauen protestieren für die Wahrung von Arbeitsrechten und halten die Forderungen der Arbeiter*innen-vereinigung Anuhatham hoch.

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Drastische Arbeitsrechtseinschränkungen im Zuge der Corona Krise – unsere Partnerorganisationen beteiligen sich an Protesten

Unter dem Deckmantel der COVID-19 Pandemie sollen in vielen Bundesstaaten Indiens grundlegende Arbeitsrechte ausgesetzt oder aufgeweicht werden, um so die heruntergefahrene Wirtschaftsleistung wieder anzukurbeln. Die Zentralgewerkschaften, Arbeiter*innen wie auch die ILO melden sich dagegen zu Wort.

Frauen erhalten „Dignity-Kits“, Pakete mit Damenbinden, Seife, Kondomen.

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Nothilfe für Frauen – wie geht Cividep vor?

Rathnamma arbeitet als Näherin in der Bekleidungsindustrie. Ihr Mann hatte vor sechs Monaten einen Unfall, der ihn arbeitsunfähig machte. Rathnamma ist nun Alleinverdienerin.  Sie haben eine 15 Jahre alte Tochter, die in die 9. Klasse geht. Aufgrund des Corona bedingten Lockdowns können sie sich Miete und Schulgebühren nicht mehr leisten.

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