Nachrichten - #SolidarityWorks!

Welttag gegen Kinderarbeit: Um Kinder vor Ausbeutung zu schützen brauchen wir existenzsichernde Löhne für Textilarbeiter*innen

Bereits vor der Coronakrise gab es zahlreiche Fälle von Kinderarbeit im globalen Süden. Nun hat sich die Situation noch einmal verschärft. Viele Kinder arbeiten für geringe Cent-Beträge, um ihre durch die Pandemie in Not geratene Familien zu unterstützen. Die UN erklärte 2021 zum internationalen Jahr zur Abschaffung von Kinderarbeit. Um dies zu erreichen, müssen auch große Modeunternehmen ihre Verantwortung wahrnehmen.  

Indiens Lockdowns führen zu Kinderarbeit und erheblichen psychischen Belastungen von Textilarbeiter*innen

Indien ist derzeit das weltweit am stärksten vom Coronavirus betroffene Land. Die hohen Fall- und Todeszahlen und die dadurch verhängten Lockdowns haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Textilarbeiter*innen. Laut FEMNETs Partnerorganisationen stehen diese unter einer hohen psychischen Belastung. Zudem sind sie aufgrund ihrer Arbeits- und Wohnsituation einem erhöhtem Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Die Restriktionen führen auch zur Häufung von Kinderarbeit.

Trotz Verhaftung von Arbeitsrechtsaktivistin Myo Myo Aye: Myanmars Arbeiter*innen leisten weiter Widerstand

Seit mehr als drei Monaten kämpfen die Menschen Myanmars gegen die Gewaltherrschaft des Militärs. Friedlich Demonstrierende haben innerhalb des Civil Disobedience Movements (CDM) zur „Spring Revolution“ aufgerufen.

Seit Beginn der Machtübernahme durch das Militär am 01. Februar sind laut der AAPP (Assistance Association for Political Prisoners) 759 Zivilist*innen von den Putschisten ermordet worden. Aktivist*innen und Gewerkschafter*innen stehen im Fokus der Verfolgung. Mitte März erklärte das Militärregime eine Reihe von Arbeitsrechts-organisationen für illegal, darunter auch acht Partnerorganisationen der Clean Clothes Campaign. Um Repressalien und Verhaftungen zu entgehen, bleibt den meisten nur der Weg in den Untergrund.

© Pieter van de Boogert

FEMNET ruft Unternehmen auf, sich für ein verbindliches Nachfolge-Abkommen zum Bangladesh ACCORD einzusetzen

Denn: zahlreiche Unternehmen, die Mitglied im Textilbündnis sind, haben nach der Katastrophe von Rana Plaza den ACCORD unterstützt. Jetzt müssen sie auch einer Verlängerung zustimmen!

© Nyan Zay Htet

Myanmar: Tausende Arbeiter*innen auf der Flucht in eine ungewisse Zukunft

Die Gewaltherrschaft der Militärs gefährdet den einst blühenden Bekleidungssektor und mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze.

© payyourworkers.org

Modeunternehmen müssen Löhne für Arbeiter*innen garantieren - Kampagne #payyourworkers gestartet

Pressemitteilung der Kampagne für Saubere Kleidung

Mit umfassenden Forderungen an Modeunternehmen startete heute am 15.03.2021, die Kampagne #PayYourWorkers #RespectLabourRights zahlreicher, namhafter NGOs und Gewerkschaften aus 37 Ländern. Das Bündnis fordert von Unternehmen wie Amazon, Nike und Next, Arbeiter*innen zu unterstützen, die während der Pandemie und den damit verbundenen Einkommensverlusten unverschuldet in Not geraten sind.

Was passiert in Myanmar? #WhatIsHappeningInMyanmar?

Was passiert in Myanmar? #WhatisHappening-inMyanmar?

Massenproteste und Polizeigewalt nehmen seit dem Militärputsch in Myanmar täglich zu. Die Menschen brauchen unsere Solidarität und Unterstützung. Ein Überblick über die Ereignisse, und wie sie sich auf die Textilarbeiter*innen und Gewerkschafter*innen auswirken.

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