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Ein Lieferkettengesetz für Deutschland!

Deutsche Unternehmen sind weltweit immer wieder an Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung beteiligt – ohne dass sie dafür rechtliche Konsequenzen fürchten müssen. Gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur noch ein gesetzlicher Rahmen. 

Erschreckende Berichte über brennende Fabriken, ausbeuterische Kinderarbeit oder zerstörte Regenwälder zeigen immer wieder: Freiwillig kommen viele Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Daher fordern wir ein Lieferkettengesetz in Deutschland! Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen nicht länger ohne Konsequenzen bleiben.

Lieferkettengesetz Postkartenmotiv Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus über 90 Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen, darunter auch FEMNET, die Kampagne für Saubere Kleidung und das Netzwerk CorA. Die Initiative tritt ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden — entlang ihrer gesamten Lieferkette, von der Rohstoffgewinnung bis zum Endkunden, nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland.

Wollen auch Sie ein wirksames Lieferkettengesetz fordern? Es gibt viele Möglichkeiten, die Initiative zu unterstützen. Online können Sie Informationsmaterial, einen Argumentationsleitfaden und Unterschriftenlisten herunterladen oder bestellen. Über einen Newsletter zur Initiative Lieferkettengesetz bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

 

Aktuelle E-Mail-Aktion

In den letzten Wochen sind wir einem Lieferkettengesetz deutlich nähergekommen. Die Bundesminister Heil und Müller haben angekündigt, ein Gesetz vorzulegen. Auch die Kanzlerin hat sich inzwischen für ein Lieferkettengesetz ausgesprochen. Nur einer versucht weiterhin zu blockieren: Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Deshalb starteten wir am 05. August 2020 unsere neue Protestaktion! Per E-Mail-Aktion und mit Aktionspostkarten richten wir uns an den Minister und fordern: Schluss mit dem Verzögern und Verwässern!

 

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