Nachrichten - Öko-faire Kleidung

Kleidung ist ein weltweiter Klimakiller © Alex_Ishchenko-Depositphotos.com

Kleidung ist ein Klimakiller

Immer mehr und immer billiger. Diesem Trend folgt die globale Bekleidungsindustrie seit Jahren. Fast Fashion führt nicht nur zu prekären Arbeitsverhältnissen in den Produktionsländern, sondern verursacht auch massive Umwelt- und Klimaschäden. Die Modeindustrie spielt deshalb eine erhebliche Rolle im Kampf gegen den Klimawandel.

Wenn wir über den Klimawandel sprechen, denken die meisten Menschen an die Kohleindustrie oder den Flugverkehr. Was viele nicht wissen, ist, dass die globale Bekleidungsindustrie mehr CO2-Emissionen verursacht als der gesamte internationale Flug- und Schiffsverkehr zusammen. Mit 4 Milliarden Tonnen CO2-Ausstoß jährlich ist sie für 8% der weltweiten Emissionen verantwortlich. Und fast ein Drittel dieser Treibhausgase entsteht während des Gebrauchs der Kleidung, in unseren Haushalten.

Klima & Kleidung im Schulunterricht

Das FEMNET-Schulmodul bringt Klimawandel mit Mode in Verbindung und regt Schüler*innen zum Reflektieren ihrer Einkaufsgewohnheiten an.

Welche weiteren Produktionsschritte besonders klimaschädlich sind, wie wir unseren ökologischen Fußabdruck in Bezug auf Textilien verringern können und wie die Themen Klima- und Geschlechtergerechtigkeit miteinander zu tun haben, erklärt das neue Factsheet Klimaschäden durch die Bekleidungsindustrie.

Durch einen bewussteren Konsum von Kleidung können wir alle einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung von Umweltverschmutzung und Klimawandel leisten. Jede*r kann aktiv werden, sich mit anderen vernetzen und so gemeinsam für eine nachhaltige Textilindustrie kämpfen.

Das Factsheet steht zum kostenlosen Download und zur Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

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