Nachrichten - Öko-faire Kleidung

© Kornelia Danetzki

Von Mode und Macht, Körper und Kapitalismus

An diesem Abend drehten sich die Fragen bei der Kooperationsveranstaltung von FEMNET und der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) um nichts Geringeres als Systemveränderung: Welche Rolle spielt der Konsum im Kapitalismus? Können wir Gerechtigkeit kaufen? Und was müssen wir sonst noch tun, um die Welt zu verändern? Die Podiumsdiskussion können Sie als Tonaufnahme nachhören.

© Gesa Maschkowski

Kreativer Protest gegen Primark-Eröffnung in Bonn

Anlässlich der Eröffnung einer neuen Primark-Filiale in Bonn demonstrierten am Dienstagmorgen, 13. August rund 200-300 Aktivist_innen vor den Türen des Modediscounters. Mit einem ganztägigen Aktionsprogramm mit Flashmobs, Talkrunden und einem Open Air Kleidertausch setzten sie ein wirkungsvolles Zeichen gegen Fast Fashion. Viele Bonner Akteure bleiben kritisch: Sie fordern eine nachhaltigere Stadtentwicklung und den Stopp von Massenkonsum auf Kosten von Mensch und Umwelt.

Aufruf: „Besser leben ohne Primark“ – Kreative Aktionen gegen Wegwerfmode am 13.08. in Bonn

FEMNET, Bonn im Wandel und zahlreiche Unterstützer_innen rufen auf zum kreativen Primark-Protest am 13.08. ab 10:00 Uhr gegenüber vom Bonner Hauptbahnhof. An diesem Tag öffnet der Moderiese in Bonn seine Tore. Über 20 Bonner Organisationen unterstützen die Kampagne „Besser Leben ohne Primark“.

Gesucht werden für den Initiativen, welche unseren Aufruf unterstützen, Musiker_innen und Helfer_innen für Kleidertausch, Protestaktionen und Infostände.

FEMNET unterstützt Öko-Test bei der Bewertung von Damenjeans

Öko-Test hat 21 Jeans auf Rückstände im Labor getestet. Doch wollte Öko-Test auch mehr über die Produktionsbedingungen wissen, unter denen die Jeans hergestellt werden und bat deshalb FEMNET um Beratung bei der Entwicklung des Fragebogens an die Unternehmen sowie der Auswertung der Antworten.

Neuer Fair Fashion Guide: Alle Hintergründe zu nachhaltiger Mode und wie sie öko-fair hergestellt wird

Titiel Fair - Dein Fashion GuideBonn. Nachhaltige Mode ist attraktiv. Das beweist der Fair Fashion Guide (PDF-Datei), der am 22.4.2017 erscheint, kurz vor dem Gedenktag an Rana Plaza. Bei dem Fabrikeinsturz in Bangladesch am 24.4.2013 starben mehr als 1.100 Textilarbeiter_innen und 2.000 wurden teils stark verletzt.

„Der Fair Fashion Guide ist ein Plädoyer für den Kleiderschrank der Zukunft und will dazu anregen Mode mit gutem Gewissen zu leben. Mit Interviews, Modestrecken und Tipps zum Nachstylen, in einer Bildsprache, die der jungen Zielgruppe aus Magazinen vertraut ist, ohne diese kritiklos zu bedienen “ sagt Friederike von Wedel, Chefredakteurin.

Auf 34 Seiten zeigen Profi-Models faire Mode, die unter menschenrechtlich verantwortlichen Bedingungen hergestellt wurde. Außerdem gibt es Tipps zum nachhaltigen Konsum: von der Kleiderpflege über's Teilen und Tauschen bis zum Up-Cycling.

“BUY GOOD STUFF Fair Fashion Shopping Guide Köln” der Öffentlichkeit im Rahmen der Fair Trade Night präsentiert

Buy Good Stuff Titel KöelnUnter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker ging am 22. September 2016 der „BUY GOOD STUFF Fair Fashion Shopping Guide Köln“ an den Start! FEMNET e.V. und die AMD Akademie Mode & Design, Fachbereich Design der Hochschule Fresenius, gaben gemeinsam den ersten Fair Fashion Guide für Köln heraus.

Nachhaltigkeit und bewusster Konsum - der Lifestyle mit ökologisch nachhaltig und sozial fair hergestellten Produkten ist in der Mode längst angekommen. Nicht nur die bekannten Kölner Labels ARMEDANGELS und LANIUS machen vor, wie es geht. BUY GOOD STUFF, der erste öko-faire Shopping Guide für Mode in Köln, beweist, nicht nur die Green Concept Stores, sondern auch zahlreiche Modegeschäfte, bieten in vielen Vierteln der Shoppingmetropole am Rhein attraktive Mode an, die gleichzeitig sozial fair und ökologisch nachhaltig produziert ist - für jeden Geschmack und Geldbeutel. Der grüne Lifestyle erobert die Modeläden und beweist: Mode ist nicht nur schön, sondern kann auch verantwortungsvoll sein!

Messestand „Faire Arbeitskleidung in die Kommunen“ auf der „A+A“

Podiumsdiskussion auf der A+A mit FEMNET-Vorstandsfrau Gisela Burckhardt. Foto: © FEMNET e.V.Podiumsdiskussion auf der A+A mit FEMNET-Vorstandsfrau Gisela Burckhardt. Foto: © FEMNET e.V.Mehr als 65.000 Besucher_innen kamen vom 27. – 30.10.2015 zur weltweit größten Fachkonferenz zum Thema „Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit“ nach Düsseldorf, um sich bei den 1.887 Aussteller_innen aus 57 Nationen über Trends in den Bereichen Arbeitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung und Sicherheitsmanagement zu informieren.

Fair produzierte Schutzkleidung wurde von insgesamt 9 Hersteller_innen und Händler_innen ausgestellt und am Stand von Engagement Global, Eine Welt Netz, FEMNET e.V., CIR und SKEW als „Fair Fashion Performance“ lebhaft vorgeführt. Zudem informierte ein umfassendes Fachforen- und Informationsprogramm am genannten Stand über faire Arbeitskleidung und Produktionsweisen und brachte Experte_innen und Akteure aus Organisationen mit Entscheidungsträger_innen und Mitarbeiter_innen kommunaler Vergabestellen und Unternehmen in den Dialog.

1. BOYS DAY bei FEMNET zum Thema Faire Kleidung

In diesem Jahr nahm FEMNET das erste Mal am Boys Day teil. Eine spannende Erfahrung sowohl für uns als Frauenorganisation als auch für zwei Jungs (Joshua, 13, und Ingmar, 14 Jahre alt) von zwei Bonner Schulen. Die Veranstalter des Girls and Boys Days hatten den Termin perfekt gewählt: anlässlich des Jahrestages des Rana-Plaza-Einsturzes veranstaltete FEMNET an diesem Tag die Protestaktion „RanaPlaza Payup Now“ – eine tolle Gelegenheit für die Schüler Kampagnenarbeit hautnah mitzuerleben.

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