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Nachrichten - Faire öffentliche Beschaffung

Auszug des Titelbildes

Unter der Lupe: Nachweisführung in der fairen städtischen Beschaffung

FEMNET begleitete die öffentlichen Ausschreibungen der Städte Bonn, Köln und Stuttgart. Nun fassen wir unsere Erkenntnisse in einem Handbuch zusammen: Wir nehmen insbesondere die Nachweisführung mit Hilfe von Gütezeichen und Fragebögen „unter die Lupe“. 

Handbuch für Beschaffungsverantwortliche

Diese Broschüre richtet sich an Beschaffungsverantwortliche in Städten und großen Kommunen, die bei der Einführung und Weiterentwicklung einer fairen Beschaffungspraxis mitwirken. Basierend auf den von FEMNET begleiteten Ausschreibungen mit den Städten Bonn, Köln und Stuttgart werden hier die Ausschreibungsmodelle zur fairen Beschaffung von Dienst- und Schutzkleidung bzw. Sicherheitsschuhen mit Nachweiskontrollen, die auch jenseits bestehender Gütezeichen herangezogen werden können, im Detail vorgestellt.

Bestehende Gütezeichen nutzen

Durchweg fair und ökologisch produzierte Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe gibt es noch nicht. Dennoch können sich Beschaffer*innen bei vielen Produktgruppen schon auf bestehende Gütezeichen berufen. Diese decken in vielen Fällen zumindest die ILO-Kernarbeitsnormen in der Konfektion ab.   

Alternative Nachweisführung mit Fragebögen

Auch in Produktgruppen, für die es noch nicht viele geeignete Nachweise gibt, kann man durch eine alternative Nachweisführung die Herstellerfirmen herausfiltern, die schon mehr Verantwortung übernehmen als andere. Als sinnvolle Nachweise jenseits bestehender Gütezeichen haben sich zielführende Maßnahmen und ein Fragebogen zur Wertung sozialer und ökologischer Kriterien erwiesen. Diese praxiserprobten Möglichkeiten werden durch eine Analyse der Nachweise, welche eingereicht werden können, ergänzt. Auch Nachweise, welche nicht akzeptiert wurden, werden erläutert, sodass sich hieran bei weiteren Beschaffungen orientiert werden kann.

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