FEMNET-Multiplikator*innen für die Bildungsarbeit an Schulen

Unsere Schularbeit wird durch ausgebildete Referent*innen des Globalen Lernens durchgeführt, die oftmals einen Textil-Hintergrund mitbringen. Das Engagement unserer Referent*innen ist das Fundament unserer Wirkung.

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Anna Burst ist Textilingenieurin (M.Sc.). und hat dafür in Reutlingen, Mönchengladbach und Amsterdam studiert. Sie hat bereits in der Automobil-, Möbel- und in der Modeindustrie Erfahrungen gesammelt. Hauptberuflich arbeitet sie aktuell für das Kölner Fair Fashion Label Shipsheip und ist Teil des Fashion Sharing Konzepts Kleiderei in Köln. Sie versteht sich als Vermittlerin zwischen Textilindustrie und Konsument. Zusammen mit Amelie Liebst produziert und moderiert sie seit Anfang 2020 die monatliche Radiosendung “Kleiderei Radio”, in der sie mit ihren Gästen über Mode, Textilien und nachhaltigen Konsum sprechen. Außerdem engagiert sie sich für Initiativen wie “Fashion Revolution” oder “Green Fashion Tours”.

Misuk Choi hat Politikwissenschaften studiert. Nach ihrem Studium hat sie mit ihrer Kollegin Marie-Kristin Rinas Kleidertauschpartys organisiert, bei denen es stets einen Input oder Informationen zur Textilindustrie gab. So kam sie zur Bildungsarbeit. Für FEMNET und Future Fashion in Baden-Württemberg ist sie Bildungsreferentin an Schulen. Im September 2019 ist sie über eine von der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierten Studienreise nach Bangladesch gereist, um vor Ort mit Akteur*innen der Textilindustrie zu sprechen.

Victoria Gebhart ist Textilingenieurin aus Köln. Nach ihrer Ausbildung zur Maßschneiderin in Stuttgart hat sie an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach Textil- und Bekleidungstechnik studiert. Während des gesamten Studiums befasste sie sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit - nicht nur innerhalb der Hochschule, auch bei Praktika in Produktionsstätten in Bangladesch und Äthiopien, setzte sie sich mit der „schmutzigen“ globalisierten Textilindustrie und deren Auswirkungen auf Umwelt und Mensch auseinander. Die eigenen Erfahrungen in die spannende Bildungsarbeit von FEMNET einzubringen und an Schüler*innen weiterzugeben, stellt für Victoria Gebhart eine notwendige Aufgabe dar, um gerade junge Menschen über die Kehrseite der „Mode"" aufzuklären.

Annerose Hoeft studiert im 5. Semester ""Nachhaltiges Wirtschaften"" und setzt sich in diesem Zusammenhang kritisch mit der heutigen Wirtschaftsweise, den Lieferketten von Unternehmen und Konsum im allgemeinen, sowie angemessener Alternativen auseinander. FEMNET hat sie durch ein Praktikum kennengelernt und unterstützt die Arbeit des Vereins, indem sie mit ihrem Engagement für Aufklärung und Bewusst beiträgt. Neben dem Interesse an FEMNET und ihrem Studium setzt sie sich u.a. für die Themen Klimaschutz, Veganismus, Kapitalismuskritik und Gerechtigkeit, der Auflösung von Rassismus und dem Eintreten von Feminismus ein.

Jil Carmen Holtbernd möchte als Referentin in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit kritisches Denken anregen und für neues Wissen begeistern. Sie ist studierte Politik- und Rechtswissenschaftlerin und setzt sich aus weißer Perspektive mit den Themen Postkolonialismus, Rassismus und kolonialen Kontinuitäten in den internationalen Beziehungen auseinander. Unter anderem konzipierte sie für die Bundeszentrale für politische Bildung digitale Bildungsangebote und postkoloniale Stadtrundgänge, bei DVV International war sie in die Erstellung von Lehr- und Lernmaterialien für die Erwachsenenbildung mit Geflüchteten eingebunden. Durch ihre Mitarbeit bei FEMNET möchte sie auf asymmetrische Machtverhältnisse in der Modeindustrie aufmerksam machen und verdeutlichen, welche Auswirkungen Kaufentscheidungen im Globalen Norden auf Menschen im Globalen Süden haben.

Elke Klemenz ist selbständige Sozialunternehmerin (FARCAP Faire Mode gGmbH). Sie arbeitet als Referentin (Fachbereich Textil) und in der Projektförderung; derzeit betreibt sie die Gründung eines Modelabels in Indien. Für Industrie, NGOs, Universitäten und Schulen bietet sie Vorträge, Workshops, Präsentationen, die Organisation von Messeauftritten u.v.m. an. Themen sind z.B. Ökologie, Fairer Handel, nachhaltige Unternehmensführung, Ethik und Moral, Siegelkunde - alles entlang der textilen Kette.

Elisabeth Knauss ist Gymnasiallehrerin für Deutsch und Erdkunde mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung und Unterrichtserfahrung im Bereich: Deutsch als Fremdsprache. Sie hat drei Jahre in Peru und drei Jahre in Sambia gelebt und gearbeitet. Ihre Unterrichts- und Bildungserfahrung bezieht sich auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie lebt in Meckenheim bei Bonn.

Wynnie Mbindyo ist Erziehungswissenschaftlerin und neben ihrer Tätigkeit für FEMNET auch Referentin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit für Bildung trifft Entwicklung und Fairtrade Deutschland. Sie engagiert sich in der Fairtrade Initiative Saarbrücken/ Saarland – FIS und arbeitet im Schwerpunkt zu den Themen Blumen, Kakao, Baumwolle, Bekleidung und den Zielen für nachhaltige Entwicklung.

Johanna Menzinger ist Dipl.- Reg.-Wiss. Lateinamerika und seit 2015 als freiberufliche Bildungsreferentin im Globalen Lernen sowie als Übersetzerin tätig. Veranstaltungen und Workshops zu sozialen und ökologischen Problemen entlang der textilen Wertschöpfungskette und zu Handlungsalternativen führt sie für die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) und für das Eine Welt Forum Freiburg e.V. seit mehreren Jahren durch.

Mariel Mergard studiert im Master Politikwissenschaft an der Uni Münster. Neben dem Studium arbeitet sie freiberuflich als Bildungsreferentin in Schulen und Kindertageseinrichtungen für die Themen Klimawandel, Konsum und Kleidung. Seit ihrer Bachelorarbeit über Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Bangladesch ist sie aktives Mitglied der Kampagne für saubere Kleidung in der Münster Regionalgruppe und organisiert dort die Fashion Revolution Week mit.

Mona Meyer ist Studentin des Masters Interkulturelle Kommunikation und Bildung an der Universität zu Köln. Neben ihres Studiums arbeitete sie in einem Fair Fashion Concept Store und ist als Bildungsreferentin zu den thematischen Schwerpunkten Globalisierung und Nachhaltigkeit tätig. Sie interessiert sich darüber hinaus für alternative Konsummodelle, organisiert Kleidertauschpartys und Nähcafés.

Meike Elisa Müller arbeitet seit Anfang 2019 die Referentin für politische Bildung beim DeZentrale e.V.. Zuvor hat sie in Leipzig Kulturwissenschaften und in Dortmund Kulturanalyse und -vermittlung studiert. In ihrem Master-Studium in Dortmund fokussierte sie sich auf die Analyse von Alltagsmode und die Vermittlung fairer Bekleidungsstrategien. Ein Ergebnis war der Podcast „Hörstil. Fair Fashion fürs Ohr“. Sie möchte mit den Programmen von FEMNET jungen Menschen „Faire Mode“ näherbringen und sie in ihrem Engagement in der Klimakrise stärken. Sie lebt und arbeitet in Köln und bundesweit.

Marie-Kristin Rinas ist Studentin der Erziehungswissenschaft und begann 2017 mit Misuk Choi öffentliche Kleidertauschpartys in Kombination mit Bildungsveranstaltungen zu organisieren. Seit 2018 ist sie als Bildungsreferentin für Femnet, Future Fashion und das EPiZ tätig. Sie ist Mitentwicklerin des Bildungsmaterials „Der Mode auf der Spur“ - einer digitalen Schnitzeljagd durch Tübingen mit Hilfe einer App. 2019 war sie auf Delegationsreise durch Bangladesch, um mit Akteur*nnen der dortigen Textilindustrie in Austausch zu treten. Sie ist politische Aktivistin und engagiert sich u.a. in einem lokalen Bündnis „FAIRstrickt“ zur globalen Textilindustrie. 

Nora Rütten arbeitet als studierte Geographin und Ethnologin seit über 10 Jahren  freiberuflich als Referentin für politische Bildung zu Menschenrechten und Umwelteinflüssen entlang globaler Produktionswege. Im Rahmen von konsumkritischen Stadtrundgängen, Seminaren, Bildungsurlauben und Schulworkshops setzt sie sich interaktiv mit Wertschöpfungsketten von Kleidung, Handys und unseren Nahrungsmitteln auseinander und stellt verschiedene Alternativen sowie nachhaltige Siegel vor. Für verschiedene NGOs und Initiativen konzipierte sie Bildungsmaterialien und Methodensets. Für FEMNET führte sie bereits Schulungen und Workshops durch und erstellte Bildungsmodule und Factsheets zu Arbeitsbedingungen und Klimaeinflüssen der globalisierten Bekleidungsindustrie.

Kristin Vankerkom hat Kommunikations- und Medienwissenschaften mit einem sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt studiert. Die Auswirkungen und Facetten von Konsum hat sie verstärkt durch ihr Engagement in Weltläden, bei ihrem Auslandsjahr in Peru durch ein Praktikum bei ANPE Perú, einer Initiative für die Stärkung von Kleinbauer*innen, sowie bei der Arbeit bei kiss the inuit in Köln und Bonn kennen gelernt. Derzeit ist sie Praktikantin im Projekt Grüner Knopf und lebt in Köln.

Birgit Wilde hat nach ihrem Modedesign-Studium einige Jahre für unterschiedliche deutsche Modeunternehmen im Design und Einkauf gearbeitet. Dabei reiste sie auch nach China und Indien, um dort Kollektionen zu platzieren und Preise zu verhandeln. Ihre Fähigkeiten baute sie durch eine Ausbildung zur Betriebswirtin weiter aus. Seit 2008 unterrichtet sie an Modeschulen vorwiegend in den Bereichen der Kollektionsentwicklung und -darstellung.

 

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